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Polizei fahndet nach Räuber in Oldenburg
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Aktualisiert vor 24 Minuten.

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Polizei fahndet nach Räuber in Oldenburg

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Viel Ärger mit „wunderbarem Verkehrsmittel“

26.06.2018

Oldenburg Wir sammeln Ihre Bahn-Geschichten: Vor einigen Wochen haben wir Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, uns von ihren Erlebnissen auf der Fahrt mit der Deutschen Bahn zu erzählen. Wir möchten den Bahn-Alltag dokumentieren – inklusive Lob und Kritik. Hier haben wir einige Rückmeldungen für Sie zusammengefasst:

Mehr Druck auf die Bahn

Zu den Bahnerfahrungen könnte ich wahrscheinlich Seiten füllen, da ich nahezu täglich das Vergnügen habe, mit diesem Technikwunder fahren zu dürfen. Ich hoffe, dass irgendwann der Druck auf die Bahn zu groß ist und endlich ihre Probleme mal in Griff bekommt. Vielleicht muss hier die gesamte Presse die Probleme der Bahn mal aufführen und aufzeigen...

Joachim Lorenzen

Vergleich mit den Niederlanden

Wir fahren auch öfter mit dem Zug zum Kaffeetrinken durch Deutschland, Europa. Für einen Tag, schöne Sache. Aber dann erlebt man auch, wie Bahnfahren z.B. in den Niederlanden geht, sagt „Wow!“ und fragt sich: Warum kann unsere Bahn das nicht, wo die soooooo gut ist?

Gerd Schütt

Regelmäßige Verspätung für Vielfahrer

Ich bin regelmäßig auf der Strecke von Rastede nach Schwerin über Oldenburg, Bremen und Hamburg unterwegs. Und ebenfalls regelmäßig, statistisch gesehen in 85 Prozent der Fälle (!), habe ich Verspätung und bin eine Stunde später am Ziel. Das Hauptproblem sind die Umstiege. Die Umsteigezeit beträgt in Bremen z.B. 12 Minuten. Wenn der Zug 10 Minuten Verspätung hat, verpasse ich meinen Anschluss.

Neben den Verspätungen ist es besonders ärgerlich, wenn Waggons einfach gestrichen werden und die Reservierungen damit hinfällig sind. Dies bedeutet: Stehen. Wenn Platz ist, auch Sitzen auf dem Boden. Für mich ärgerlich und unangenehm, für ältere Menschen, die reserviert haben, weil sie vielleicht nicht mehr gut zu Fuß sind, eine Unmöglichkeit.

Ganz schlimm aber sind die Zustände freitags und sonntags auf der Strecke Bremen - Oldenburg. Hier sind die Züge, auch die ICs durch die Freigabe für den Nahverkehr, völlig überfüllt. Manchmal auch so sehr, dass die Züge gar nicht fahren, bis eine bestimmte Menge an Passagieren wieder ausgestiegen ist. Die NWZ berichtete ja auch schon einmal. Ein Unding! Und den Verantwortlichen seit Jahren bekannt. Was passiert? Nichts. Entweder die Politik bzw. Bahn möchte nicht, oder sie kann nicht.

Wir haben kein Auto, vor allem aus ökologischen Gründen. Überall wird davon gesprochen, dass CO2 gespart werden muss, dass der öffentliche Personenverkehr gestärkt werden sollte. Es wird einem dann auf der anderen Seite aber so schwer gemacht…

Dr. Christian Hochhausen

Schienenersatzverkehr an Pfingsten

Das heutige Erlebnis hat nur indirekt mit der Bahn zu tun. Es geht nämlich um den Schienenersatzverkehr.

Am langen Pfingstwochenende wird bekanntlich auf der Bahnstrecke Oldenburg - Wilhelmshaven fleißig gebaut. Die Züge werden durch Busse ersetzt. Gerade am Pfingstwochenende könnte es jedoch sein, dass mehr Menschen als sonst unterwegs sind. Auch am Pfingstsamstag bietet sich ein Besuch der Oldenburger Innenstadt an.

Blöd nur, dass der Bus des Schienenersatzverkehrs etwas klein ist. In Rastede konnte jedenfalls zur Mittagszeit niemand mehr einsteigen. Der Busfahrer konnte keine Auskunft zu weiteren Fahrtmöglichkeiten geben, und fachkundiges Personal der NWB war auch nicht zu sehen.

Zu Hause ist es eh am Schönsten.

Andreas Riese

Verspätungen im Pendelverkehr

Seit gut 20 Jahren pendele ich täglich mit der Bahn von Bad Zwischenahn zu meinem Arbeitsplatz in Oldenburg. Dass die Züge inzwischen zweimal die Stunde fahren und auch Wechloy einen Bahnhof erhalten hat, das ist definitiv ein Gewinn. Wenn die Züge pünktlich sind, ist das eine hervorragende Verbindung und das Auto dazu definitiv keine Alternative.

Problematisch wird es allerdings dann,

- wenn wir in Zwischenahn schon nicht pünktlich abfahren, weil der entgegenkommende Zug in Richtung Leer erst abzuwarten ist.

- wenn wir in Kayhausen stoppen und den entgegenkommenden Zug in Richtung Leer abwarten müssen.

- wenn ein entgegenkommender Güterzug Vorfahrt hat.

In allen diesen Fällen erreichen wir den Bahnhof in Oldenburg zu spät, ich bekomme meinen Anschlussbus nicht und erreiche meinen Arbeitsplatz mit Verspätung. Das ist ein regelmäßiges Ärgernis. Das müsste meiner Meinung aber nicht der Fall sein, wenn die Strecke zweigleisig ausgebaut wäre.

Zurück, nach Feierabend, ist es nicht ganz so dramatisch, aber trotzdem ärgerlich. Auch da gibt es im Grunde keine Woche ohne Verspätung. Bedauerlich finde ich es da allerdings, dass der/die Bahnreisende auf sich alleine gestellt ist und nur über die Anzeigetafel oder dürftige Informationen über den Lautsprecher informiert wird und dass kein Zugpersonal an den Gleisen ansprechbar ist.

Weiter: Wir haben in der Region den modernsten und neuesten Bahnhof. Wie aber sieht der ein paar Kilometer weiter in Westerstede-Ocholt aus? Alt, ungepflegt, ramponiert, ein Schandfleck! Wie passt das zusammen? Ich finde das für die Deutsche Bahn peinlich.

So viele mehr Leute/Pendler könnten auf die Schienen geholt werden, wenn die ganze Strecke zwischen Oldenburg und Leer zweigleisig ausgebaut würde. Das ist in meinen Augen ÜBERFÄLLIG! Die Straßen sind verstopft, die Luftverschmutzung lässt grüßen… Die Bahn verschläft da etwas und holt die Leute nicht ab, wo sie stehen.

Christa Hoffmann

Wunderbares Verkehrsmittel bedroht

Kaum eine Fernreise mit der Deutschen Bahn ohne technisches Problem. Dies kontrastiert in bizarrer Weise mit der öffentlichen Diskussion, in der es vor allem um die durchschnittliche Zugverspätung von soundsoviel Minuten geht, was den erlebten Stress beim Bahnfahren marginalisiert. Man ist froh, wenn man überhaupt einigermaßen rechtzeitig ankommt und „nur“ die Platzreservierung wieder einmal nicht funktioniert hat. Es scheint, das System wird seit Jahren auf Verschleiß gefahren. Dieses wunderbare Verkehrsmittel ist bedroht. Ausgerechnet jetzt, wo wir es für die erhoffte „Verkehrswende“ dringend brauchen.

Eckard Helmers

Schienenersatzverkehr mit Zigarettenpause

Nach einer gelungenen Tagung in Suhl/Thüringen steht die Heimreise nach Cloppenburg an. Ich bin ein wenig überstürzt abgereist, um meinen Zug um 12:28 Uhr zu bekommen. Gebucht habe ich die Route über Würzburg, auch wenn ich laut Fahrplan dort über 30 Minuten Aufenthalt habe. Ich hätte auch eine Stunde später fahren können – über Neudietendorf nach Göttingen, doch die dort laut Fahrplan ausgewiesene Umsteigezeit von sechs Minuten erschien mir zu knapp. Als Bahnfahrer hat man ja so seinen Erfahrungshintergrund.

Der Zug in Suhl kommt pünktlich und zieht mit seiner Neigetechnik ordentlich über die kurvenreiche Strecke. In Neustadt an der Saale ist dann Schluss. Keine Ansage in Suhl, keine vernehmbare Ansage im Zug. „Schienenersatzverkehr, sie müssen alle aussteigen“, erklärt der Lokführer in unfreundlichem Ton. Am Bahnhof stehen die Busse bereit, die Fahrer drängen ebenfalls unfreundlich auf Schnelligkeit – mit dem schweren Gepäck für ältere Fahrgäste gar nicht so leicht. Eine junge Familie ist schier verzweifelt, den Tränen nahe. Genau wie ich hatten sie eine Karte nach München gebucht, auf der von Schienenersatzverkehr nichts zu lesen war.

Das Gepäck in den drei Bussen staut sich kreuz und quer in den Gängen – Gepäckfächer sind nicht vorhanden oder werden nicht geöffnet. Ziel des Schienenersatzverkehrs ist Schweinfurt, von dort soll die Reise mit der Bahn weitergehen nach Würzburg. Zeitlich könnte es gut mit dem Anschluss in Würzburg klappen – dachte ich zumindest. Doch die Busse fahren alle drei hintereinander jeden einzelnen Zwischenbahnhof an.

In Oerlenbach gönnen sich die drei Busfahrer dann eine gemütliche Zigarettenpause. Ich frage nach, ob ich ihnen noch Kaffee und Kuchen servieren dürfe. Den Scherz scheinen sie nicht zu verstehen. Sie seien an Fahrpläne gebunden und der sehe hier halt einen Aufenthalt vor. Der Anschluss in Würzburg rückt in weite Ferne. In Schweinfurt angekommen, verpassen wir den Anschlusszug um fünf Minuten – genau eine Zigarettenlänge in Oerlenbach. Ich frage den Servicemitarbeiter im Bahnhof, warum denn alle drei Busse alle Zwischenbahnhöfe angesteuert hätten, da jeweils nur einige vereinzelte Fahrgäste aus- oder zugestiegen seien. Das wisse er auch nicht. Er habe zumindest einen Bus auf direkter Route nach Schweinfurt geschickt – aber ihn habe man schließlich nicht gefragt.

In Cloppenburg komme ich schließlich mit einstündiger Verspätung an. Zugegeben, das hält sich in Grenzen. Meine Kolleginnen haben den Zug über Neudietendorf genommen. Die waren eine Stunde eher zuhause als ich. Dumm gelaufen.

Alfons Gierse

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