OLDENBURG - Eine Hüpfburg, der Clown Bodo Fellehner, bunte Aquarien und Gesichter: Das vierte Dobbenfest des Bürgervereins Oldenburg-Stadtmitte am Sonnabend begeisterte vor allem die Kinder. Aber auch für die Großen gab es auf dem Cäcilienplatz einiges zu sehen, hören, schmecken – und sogar zu riechen oder fühlen.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren präsentierten sich an den vielen Ständen Unternehmen und Institutionen aus dem Dobbenviertel: Seifen und parfümierte Holzkugeln dufteten gleich an mehreren Ständen. Nilpferdkissen mit Werder-Bremen-Motiv wurden ebenso zum Kauf angeboten wie selbstgemachter Stuten. Wer bei dem ganzen Angebot nicht mehr wusste, wo ihm der Kopf steht, konnte sich sogar selbigen schnell indisch massieren lassen.

„Ein toller Erfolg“, fand Sibylle Fuhrberg, Erste Vorsitzende des Bürgervereins. „Wir haben doppelt so viele Stände wie im vergangenen Jahr, und das Wetter spielt auch mit.“ Besonders freute sie sich über den Besuch von Stadtrat Martin Schumacher und dem Agenda-Beauftragten Thomas Ponel.

Viele Bürgervereinsmitglieder hatten außerdem die Gelegenheit genutzt, um Ausgemistetes wieder unter die Leute zu bringen. Und während an der einen Ecke noch gehandelt wurde, wurde an der nächsten Ecke schon über Strahlenbelastung diskutiert oder tief ins Glas geschaut.

In dem befand sich aber kein Alkohol, sondern Wasser mit der dazugehörigen Tier- und Pflanzenwelt. Die lokale Agendagruppe Wasser war nämlich mit Aquarien, Mikroskopen und vielen kleinen Fläschchen auf den Cäcilienplatz gekommen. Mit kleinen Fläschchen deshalb, um die mitgebrachten Proben der Oldenburger auf pH-Wert, Nitrat-, Eisen- sowie Ammoniumgehalt zu überprüfen.


Und wer neben einer Probe des heimischen Gartenteichwassers auch noch gleich das kaputte Fahrrad mitgebracht hatte, der konnte es schnell beim Mechaniker von Nordwestrad reparieren lassen.