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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Jetzt fix – Übernahme der OLB genehmigt

08.02.2018

Oldenburg Nun wurde es wie erwartet bestätigt: Der Verkauf der Beteiligung an der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) durch die Allianz Deutschland AG an die Bremer Kreditbank (BKB) ist rechtlich „vollzogen worden“. Das teilte die Allianz am Mittwoch mit. Der Vollzug fand am selben Tag statt. Bereits am Tag zuvor hatte diese Zeitung berichtet, dass der „Weg frei“ sei.

Im Juni 2017 war bekannt geworden, dass die Bremer Kreditbank das 90,2-Prozent-Paket der Allianz an der OLB übernehmen wird. Seither zog sich die übliche Prüf-Phase durch die Aufsicht (Bafin/EZB) hin Die BKB sicherte sich derweil inzwischen insgesamt 95,3 Prozent an der börsennotierten Regionalbank OLB.

„Der Verkauf der OLB-Anteile ist ein konsequenter Schritt im Rahmen unserer Erneuerungsagenda“, meinte Burkhard Keese, Finanzvorstand der Allianz Deutschland. Sie will sich „noch stärker als bisher auf unser Kerngeschäfte konzentrieren“. Die Kooperation beim Vertrieb von Versicherungen bleibe.

Wie berichtet, war der Versuch des Aufbaus einer „Allianz Bank“ unterm Dach der OLB gescheitert. Damit wurde für Allianz das Oldenburger Aktienpaket zum reinen Finanz-Investment. Wie hoch der Verlust für die Allianz (die seit 2001 beteiligt ist) beim Ausstieg ausfällt, wurde nicht bekannt. Die Bremer zahlen 300 Millionen Euro.

Die OLB hat rund 2100 Mitarbeiter (nach Köpfen) und aktuell rund 200 Standorte im Nordwesten, wie Sprecher Timo Cyriacks auf Anfrage mitteilte. Mitarbeiter, Kunden und Kleinaktionäre haben nun sicherlich Fragen. Was aber der Bremer Großaktionär konkret mit der OLB vorhat, ist bisher nicht bekannt.

Bei der Regionalbank läuft bereits seit einiger Zeit ein Programm zur Modernisierung und Effizienzsteigerung.

Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040

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