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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Thema Abgas-Skandal fasziniert Schülerin

05.09.2018
Bei der Preisverleihung (von links): NWZ-Chefredakteur Lars Reckermann (Jury), Johanna Raabe (2. Preis), Amely Hesse (3.), Pia Mählmeyer (1.), Dr. Silke Dreger (Izop-Institut), Dr. Thomas Hildebrandt (IHK/Jury) und Gerhard Fiand (LzO/Jury)

Pia Mählmeyer, Schülerin des Alten Gymnasiums Oldenburg (AGO), ist bei dem Projekt „Durchblick – Jugend und Wirtschaft im Nordwesten“ in diesem Jahr mit dem 1. Preis (500 Euro) ausgezeichnet worden. Die 18-Jährige hatte sich in einer umfassenden Facharbeit mit dem „Abgas-Skandal und seinen Folgen für das Image und den Absatz von Dieselfahrzeugen“ befasst.

Die Aufdeckung des Skandals sei zwar schon drei Jahre her, sagte Gerhard Fiand, Vorstandsvorsitzender der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), in der Laudatio. Doch das Thema bleibe hochinteressant und politisch brisant. „Und es betrifft uns unmittelbar.“ Bei der Umsetzung der Projektarbeit besteche das klare Konzept, aber auch die Umsetzung mit Umfrage unter Dieselfahrern und Interviews mit drei Autohäusern.

Diese Gymnasien beteiligten sich


Oldenburg

Altes Gymnasium (Lehrkraft Ludger Hillmann) Cäcilienschule (Jörn Beineke) Herbartgymnasium (Janosch Schierke)


Friesland

Berufliches Gymnasium Wirtschaft (Frank Adolph, Claudia Kaminski)


Cloppenburg

Liebfrauenschule (Bettina Colmer)

Sie werde wohl „etwas mit Wirtschaft studieren“, sagte die glückliche Gewinnerin des 1. Preises, die 2019 ihr Abitur machen wird, gegenüber der NWZ. Und Ludger Hillmann, Lehrer des Leistungskurses Wirtschaftslehre, sieht das Ganze auch als Bestätigung für den Unterricht am AGO. Er hob zugleich das selbstständige Arbeiten der Schüler hervor. Und: „Alle Facharbeiten sind hochinteressant.“

Beim Projekt „Durchblick – Jugend und Wirtschaft im Nordwesten“ – einer Initiative von NWZ, LzO und dem Institut Izop (Aachen) setzen sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an Gymnasien des Oldenburger Landes über Monate mit selbst gesetzten Themen der regionalen Wirtschaft auseinander – und schreiben eine Facharbeit.

Dazu werten sie – neben anderen Quellen – auch intensiv die NWZ aus. Neben Wirtschaftswissen werde dabei auch Medienkompetenz erworben, betonte Dr. Silke Dreger vom Izop-Institut zentrale Kern-Ziele von „Durchblick“.

Ein gutes Händchen bei der Umsetzung hatte 2017/2018 auch Johanna Raabe (17), die den 2. Preis (400 Euro) erhielt. Die Schülerin des Gymnasiums Cäcilienschule befasste sich mit „Bitcoin – Hype oder Substanz“ unter regionalen Aspekten. Herausgekommen sei geradezu „ein Krimi und Stoff für ganz großes Kino“, befand NWZ-Chefredakteur Lars Reckermann in seiner Laudatio. Er lobte u.a. den Aufbau des Textes, der fesselnd sei und den Leser nicht aussteigen lasse. Reckermann rief die Jugendlichen auf, im Leben neugierig zu bleiben und in neue Welten einzutauchen.

Mit dem 3. Preis (300 Euro) wurde die Arbeit von Amely Hesse (17/Cäcilienschule) gewürdigt, die der Frage nachging: „Ist die maritime Wirtschaft im Nordwesten ein Erfolgsmodell?“. Laudator Dr. Thomas Hildebrandt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen IHK, sah hier „eine hervorragende Facharbeit“, die Stärken und Schwächen analysiere und sehr klar im Ergebnis sei. Amely hatte u.a. eigene Interviews mit Experten geführt.

Was Hildebrandt faszinierte: Viele der vorgelegten Arbeiten wiesen bereits wichtige Elemente des wissenschaftlichen Arbeitens auf – wie es sonst eher erst an Hochschulen zu finden sei.

Die Qualität und Vielfalt der Arbeiten sei „begeisternd“, fasste Gerhard Fiand zusammen. Die Auswahl der Sieger sei der Jury, der außer dem LzO-Chef auch Gaby Schneider-Schelling (NWZ) und Dr. Joachim Peters (Oldenburgische IHK) angehörten, nicht leicht gefallen.

Diesmal waren 51 Arbeiten eingereicht worden – zu den verschiedensten Themen, von der regionalen Immobilienwirtschaft bis zu den Aussichten des Jade-Weser-Ports. Die LzO überreichte über die drei Preisträger hinaus für weitere sieben Facharbeiten kleine Präsente. Damit wurden folgende Schüler geehrt: Simon Budde, Felix Dick und Mattis Schaaf, Jan Gröblinghoff, Mirja Kleinchen, Ina Stührenberg, Aurora und Francesca Ungaro, Nora Zander.

Seit dem Start 2009 beteiligten sich bereits rund 1500 Schülerinnen und Schüler aus 30 Schulen des Oldenburger Landes an „Durchblick“.

Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040

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