OLDENBURG - Der Titel klingt schon einmal anspruchsvoll: „Vorgehensweise zur Ermittlung und Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 – Eine empirische Untersuchung der DAX 30-Unternehmen.“ Über dieses Thema schrieb die Oldenburgerin Wiebke Welp ihre Diplomarbeit – und überzeugte. Für ihre Leistung erhielt sie am Donnerstag den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis der Treuhand Oldenburg, den Geschäftsführer Dr. Heinz Appelhoff überreichte.

„Ich wollte im Bereich Rechnungswesen schreiben“, sagte Welp. Das lag nahe: Schließlich studierte die 28-Jährige Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Rechnungswesen, Steuerrecht und Personalwesen. Für ihre Diplomarbeit verglich sie die Geschäftsberichte von 28 Unternehmen aus den Jahren 2006 bis 2008. Ende 2009 schloss sie ihr Studium an der Universität Oldenburg ab und arbeitet seitdem im Bereich Wirtschaftsprüfung.

In der Branche will sie auch in Zukunft bleiben: „Ich denke, dass in einigen Jahren noch das Steuerberaterexamen auf dem Plan steht“, erklärte sie.

Erfolg mit ihren Abschlussarbeiten hatten auch Stefanie Sommerfeld und Christine Santjer. Sie erzielten den zweiten beziehungsweise dritten Platz. Die Treuhand Oldenburg schreibt ihren Förderpreis jährlich aus und ehrt damit besonders herausragende Arbeiten im Bereich Wirtschaftsprüfung.