OLDENBURG - Die erste Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Nordwesten ist am Sonnabend erfolgreich zu Ende gegangen.

Mit 74 Ausstellern und über 4000 Besuchern übertraf die „zukunftsenergien nordwest 2010“ die Erwartungen der Organisatoren. Auch das umfangreiche Programmangebot mit Exkursionen, Branchenworkshops und Vorträgen sorgte für viel positive Resonanz. „Besucher und Aussteller gleichermaßen haben von den guten Gesprächs- und Informationsmöglichkeiten profitiert“, fasst Corinna Wermke als Projektleiterin die Eindrücke der zwei Messe-tage zusammen.

Die angebotenen Jobs, die branchenspezifischen Qualifizierungs- und Studienangebote wie auch das große Besucherinteresse hätten die Stärken der Region gezeigt und seien ein Beleg für die Entwicklung der Nordwest-Region hin zu einer zukunftsfähigen Energieregion.

„Dass wir so konkrete und qualifizierte Gespräche mit potenziellen Bewerbern und künftigen Mitarbeitern vor Ort führen konnten, spricht besonders für diese Messe“, stellt Jürgen Fischer, Finanzvorstand der EnviTec Biogas AG, fest.

„Der große Besucherzustrom hat uns sehr positiv überrascht. Die ,zukunftsenergien nordwest‘ war für die EWE AG ein attraktives Forum, um mit potenziellen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen“, konstatiert Ulf Mindermann, Leiter Abteilung Führungskräfte EWE AG am Ende der Messe.

Bei den Besuchern fanden insbesondere die Exkursionen zu den 5-Megawatt-Windenergieanlagen der Firmen REpower und Multibrid viel Anklang. Technik und Innovationen zum Anfassen boten auch die Touren zur Doppelanlage der EnviTec Bioenergie AG für Wärme- und Stromerzeugung aus organischen Abfällen, zum Zentrum Zukunft der EWE AG mit Schwerpunkt Energieeffizienz sowie zu den fünf Photovoltaikanlagen aus dem Hause aleo solar Deutschlang GmbH, deren Betrieb, Montage und Elektrik erklärt wurden.

Die „zukunftsenergien nordwest“ wird von der Universität Oldenburg und ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen veranstaltet.