Oldenburg - Die Stadt unterstützt private Bauherren beim Neubau von selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern im Gebiet der Stadt, wenn die energetischen Standards über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und den Standard eines „Effizienzhauses Plus“ erreichen.
Ein „Effizienzhaus Plus“ erzeugt in der Jahresbilanz mehr Energie als es verbraucht. Dabei wird über die aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers hinaus auch der Verbrauch an Haushaltsstrom mit einbezogen und ein möglichst hoher Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom gefordert. Die Förderung besteht aus einem Barzuschuss in Höhe von 10 000 Euro je Gebäude.
Bereits von 2012 bis 2016 wurden hier auf Grundlage des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes energieeffiziente Neubauten bezuschusst. Dabei handelte es sich um ein Fördervolumen von insgesamt 430 000 Euro. Der Schwerpunkt lag mit etwa 200 Wohneinheiten beim „Effizienzhaus 55“. Außerdem wurden etwa 80 Wohneinheiten im „Effizienzhausstandard 40“ und vier Wohneinheiten im Standard „Effizienzhaus Plus“ gefördert.
Mit der letzten Verschärfung der Energieeinsparverordnung im März 2016 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ihre Förderprogramme für die Effizienzhäuser 55 und 40 deutlich verbessert. „Vor diesem Hintergrund“, sagt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement, „fokussiert die Stadt ihre Förderung auf das besonders innovative Effizienzhaus Plus, mit dem im Ergebnis Energieverbraucher zu Energieerzeugern werden.“
Ansprechpartnerin im Fachdienst Umweltmanagement der Stadt ist Michaela Thomann, Tel. 235-3089 oder per Mail an michaela.thomann@stadt-oldenburg.de.
