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Aktualisiert vor 31 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

OLB baut ihr Geschäft bundesweit aus

22.03.2019

Oldenburg Die Oldenburgische Landesbank (OLB) ist durch die vollzogene Verschmelzung mit zwei Bremer Instituten in eine völlig neue Dimension hineingewachsen. Das machen die am Donnerstag vorgelegten Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 deutlich. Demnach erreichte die Bilanzsumme 19,1 Milliarden Euro – nach 14,4 Milliarden im letzten Geschäftsjahr der alten Regionalbank OLB. Damit baute sie ihren Vorsprung unter den regional ansässigen Wettbewerbern deutlich aus.

Und es soll noch mehr werden: „Wir haben unsere Zukunft selbst in die Hand genommen und mit den gelungenen Zusammenschlüssen von OLB, Bremer Kreditbank (BKB) und Bankhaus Neelmeyer innerhalb eines Geschäftsjahres drei erfolgreiche Banken zu einem Institut vereint“, meinte Vorstandsvorsitzender Axel Bartsch laut Mitteilung (auf die bisher übliche Bilanz-Pressekonferenz wird verzichtet). „Jetzt richten wir die die OLB so aus, dass auch die kommenden Jahre eine Erfolgsgeschichte werden.“ Zum Jahreswechsel hatte man 2100 Mitarbeiter.

Konkret marschiert das neu formierte Institut weiter in Richtung einer Million Kunden (zurzeit ca. 500 000). In Kürze wird die Freigabe zum Kauf der Wüstenrot Bank AG erwartet. „Unmittelbar damit verbunden ist die Ausweitung des Geschäftsmodells auf den deutschlandweiten Marktauftritt auch für Privatkunden. Hierauf bereitet die OLB sich vor.“

Mit der Wüstenrot Bank kämen mehr als 300 000 Kunden hinzu, sagte OLB-Pressesprecher Timo Cyriacks auf Nachfrage. Diese wohnen im gesamten Bundesgebiet. Ohnehin ist die OLB seit der Fusion mit der Bremer BKB (Standorte u.a. in Berlin, Frankfurt, München und Stuttgart) schon in erheblichem Maße weit über das angestammte Geschäftsgebiet Weser-Ems hinaus engagiert.

Intern lenkt die nun deutlich größere Bank ihren Fokus unter anderem auf ihre Erreichbarkeit auf den Kunden-Kanälen und die Entwicklung digitaler Banking-Angebote, wie Bartsch erläuterte. Kunden sollten „jederzeit und überall“ Zugang haben.

Die aktuelle Entwicklung, zu der auch weniger Personal gehört, erhöhte 2018 aber auch den Aufwand. Für ihr erstes Geschäftsjahr in der neuen Ära weist die OLB einen Gewinn vor Steuern von 42,6 Millionen Euro aus. Die alte OLB schaffte es zuletzt auf 50,5 Millionen Euro. Diese Zahlen sind angesichts der Fusion aber nicht vergleichbar. Gleiches gilt für den Überschuss. Hier ergaben sich „infolge einer erhöhten Steuerbelastung“ 20,6 (Vorjahr: 28,3) Millionen Euro.

Was geschieht mit dem Geld? Die neuen Eigentümer der OLB – die Investoren Apollo und Grovepoint sowie ein Lehrer-Pensionsfonds aus Texas – verzichten auf eine Dividende. „Der gesamte Bilanzgewinn wird thesauriert“, erläuterte Cyriacks. Es geht um etwa 26 Millionen Euro nach rund 28 Millionen im letzten Jahr der alten Regionalbank OLB. Die Kernkapitalquote – eine wichtige Angabe zur Substanz einer Bank – dürfte damit auf 12,1 Prozent steigen. Zuletzt lag sie mit 11,9 Prozent aber auch schon um drei Prozentpunkte über dem aufsichtsrechtlich erforderlichen Mindestwert.

Für 2019 habe sich die OLB „vor allem auf nachhaltiges, profitables Wachstum auf die Fahnen geschrieben“, heißt es im kurzen Ausblick. Die Zahlen werden dann wieder einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorjahr ermöglichen.

Das Kundenkreditvolumen erreichte 2018 durch Wachstum am Markt und die Einbeziehung von BKB/Neelmeyer 14,0 (10,8) Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen – eine wesentliche Säule der Kredit-Refinanzierung – betrugen 11,3 (8,4) Milliarden Euro. Die wichtigsten Ertragspfeiler – der Zinsüberschuss und der Provisionsüberschuss – werden mit 293,3 und 84,4 Millionen Euro angegeben.

Die aktive Restrukturierung des Schiffsportfolios und ein günstiger konjunktureller Rahmen ermöglichten eine drastische Minimierung der Risikovorsorge: auf nur noch 6,5 (31,3) Millionen Euro.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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