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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Regionale Förderer helfen Gründern

21.11.2019

Oldenburg Fällt der Begriff Start-up, denkt man oftmals an Städte wie Berlin, Hamburg oder auch Köln. Doch auch abseits dieser Gründungshochburgen entstehen Zentren, in denen neue Ideen geboren und weiterentwickelt werden. Ein Beispiel: das Oldenburger Land. So lag die Region mit 33,5 Gründungen auf 10 000 Einwohner im ersten Halbjahr 2019 besser als der Landesschnitt (31,9).

Am Dienstagabend haben sich nun Vertreter aus Bundes- und Landeswirtschaftsministerium, regionale Gründungsakteure sowie Start-ups aus der Region und solche, die es vielleicht noch werden wollen, im Technologie- und Gründerzentrum in Oldenburg (TGO) getroffen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hatte mit dem RWK Kompetenzzen­trum zum ersten Regionaldialog der Gründungsoffensive „Go!“ eingeladen.

Doch wie sehen die Akteure in der Region die Entwicklung? Und wer genau hilft wie und wem bei Gründungen?

IHK Oldenburg

Im Gegensatz zu vielen Notgründungen, die es noch vor einigen Jahren gegeben habe, seien diese heute fast ausgeschlossen, sagt Michael Höller von der Industrie- und Handelskammer (IHK). Dabei spiele die IHK eine wichtige Rolle, weil sie mit dem Gründerstipendium auch Auszubildenden ermögliche, Start-ups zu entwickeln. Außerdem gebe es eine Stufenberatung. Voraussetzung ist eine Idee.

Handwerkskammer Oldenburg


Ein flächendeckendes Thema bei der Handwerkskammer sind immer wieder Unternehmensnachfolgen im Handwerk, die auch zu den Gründungen zählen. Ein Mittel ist dabei die Meisterprämie, die es neu ausgebildeten Meistern auch erleichtern soll, sich anschließend selbstständig zu machen.

Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg (WLO)

Auch im Kreis gebe es vielfältige Ideen aus allen Branchen, sagt Petra Mittelstädt von der WLO. Jeder habe andere Voraussetzungen. Vor der Selbstständigkeit stehe ein großer Berg, der Stück für Stück abgebaut werden müsste. „Man sollte sich Zeit nehmen und gut gerüstet an den Start gehen.“

N-Bank

Die N-Bank begleite Existenzgründer, um ihre Finanzierung zu sichern, sagt Berater Stefan Baumann. Dabei arbeite die N-Bank immer auch mit den Hausbanken der Gründer zusammen. Falls diese jedoch einmal eine Idee nicht fördere, gebe es das Programm Mikrostarter, das einen Umfang von 5000 bis 25 000 Euro finanziert. „Dabei sind keine banküblichen Sicherungen erforderlich.“

Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg (GIZ)

„Wir haben keine Standard-Herangehensweise“, sagt GIZ-Leiterin Miriam Wiediger. Jeder Fall sei unterschiedlich, da die Ideen sehr unterschiedlich (ausgereift) seien. Einen Schwerpunkt stelle der Bereich IT dar, aber auch Nachhaltigkeit sei ein Thema.

Regionalentwicklung der Stadt Oldenburg

Auch hier gelte das Stufenprinzip, um Gründer von Anfang an und in jeder Phase zu unterstützen, sagt Roland Hentschel, Fachdienstleiter Regionalentwicklung der Stadt Oldenburg. Es gebe viele Branchennetzwerke, an die die Gründer herangeführt würden – mit dem Ziel, sie am Standort Oldenburg zu halten.

TGO mit dem „Go!“-Start-up-Zentrum

„Wir setzen da an, wo die Uni uns die Ideen übergibt“, sagt TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath. Auch ein neues Gründungsstipendium soll dabei helfen, Ideen aus ganz Deutschland zu vereinen. Wenn eine Geschäftsidee ausgearbeitet und der Gründer zum Mieter werde, sei eine Wertschöpfungskette entstanden, so Bath.

Existenzgründungsagentur für Frauen (EFA)

Frauen gründen anders, sagt Claudia Körner-Reuter. „Wir beraten mit Lebensweltbezug, berücksichtigen etwa Kinder oder den gläsernen Deckel.“ Auch die Motive seien bei Frauen anders – hier gebe es in der Tat noch Notgründungen. Ein weiteres großes Thema sei der Wiedereinstieg in den Beruf oder auch die Gründung im Nebenerwerb. Dabei würden auch Frauen verstärkt technologiebezogen gründen.

Gründerplattform (KfW/WMWi)

Die Plattform biete den kompletten Weg von der Ideenfindung über die Ausarbeitung bis zur Förderungsfindung. „Die Gründer sollen ihr Business mit der Plattform durchziehen“, sagt Lars Tertorf. Dabei wolle man nicht die regionalen Gespräche ersetzen, sondern lebe davon, dass sich Partner dort miteinander verknüpfen könnten.

Ellen Kranz Redakteurin / Regionalredaktion
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