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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen

14.03.2019

Oldenburg Digitalisierung betrifft uns alle – kein Unternehmen kommt darum herum. Doch wie entwickle ich eine Idee, wie präsentiere ich sie am besten und finde heraus, ob sie mehr ist als nur eine von vielen? Antworten darauf gab Felix Thönnessen, Diplom-Betriebswirt, Keynote Speaker und Moderator, jetzt bei seinem launigen Impulse-Vortrag im Kulturzentrum PFL in Oldenburg. Eingeladen hatten die NWZ und Sprecherhaus. „Keiner kann sich der Digitalisierung entziehen“, sagte Thönnessen, der vielen unter anderem als Berater und Coach der Kandidaten der Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ bekannt sein dürfte. Wichtig sei, dass die Bedürfnisse der Kunden beachtet werden. „Es bringt nichts, ein tolles Produkt zu entwickeln, das niemand haben möchte“, sagte er. Daher sollte man sich genau seiner Zielgruppe bewusst sein.

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Erfolgversprechend könnten etwa sogenannte Hybridmodelle sein – Modelle, die die Stärken beider Seiten nutzen. Ein Beispiel: „Ich bestelle online Lebensmittel, habe keinen Stress, kann mir alles in Ruhe ansehen und in den Warenkorb legen. Lasse ich mir den Einkauf aber nach Hause liefern, muss ich für mehrere Stunden lang daheim sein. Da geht viel Zeit verloren. Besser ist es doch, wenn ich meinen Einkauf online bestelle und ihn später im Geschäft abholen kann“, erklärte Thönnessen.

Vielen Start-ups ginge vorzeitig die Puste aus, obwohl sie ein tolles Produkt haben, sagte er. „Daher ist es umso wichtiger, genau zu schauen, was die Kunden möchten und ein konkretes Problem zu lösen“, sagte Thönnessen. Als Beispiel nannte er unter anderem die Tinder-Datingapp. „Sie bieten ihren Grundservice kostenlos an, haben aber Funktionen, die viele unbedingt haben möchten und dafür bereit sind, 20 Euro monatlich zu zahlen. Und das machen immerhin zehn Prozent aller Tinder-Kunden“, erklärte Thönnessen. Die Lehre daraus sei auch, immer einen Mehrwert bei seinen Produkten zu generieren. „Fast niemand kauft etwas, nur um es ohne einen Mehrwert zu haben“, sagte er.

Bevor er an die Zukunft denkt, wirft Thönnessen immer gern einen Blick in die Vergangenheit. „Schauen wir uns einmal Serien wie Knight Rider oder Star Trek an. Dort war schon vor mehr als 20 Jahren Technik zu sehen, die es heute gibt – von der aber niemand gedacht hätte, dass es das wirklich mal geben wird, beispielsweise die Smart Watch oder Tablets“, sagte Thönnessen.

Er ist fest davon überzeugt, auch heute schon sagen zu können, was es in 20 Jahren mal geben wird. „Autos werden fliegen – gerade dort, wo es viele Staus gibt. Menschen werden Organe aus dem 3D-Drucker eingesetzt bekommen und die Bionik wird sich stark weiterentwickeln und möglicherweise Krankheiten ausmerzen, an denen wir jetzt noch verzweifeln.“

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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