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Fernsehen Oldenburg wieder Drehort fürs Fernsehen

Sabine Schicke

OLDENBURG - Oldenburg kommt wieder zur besten Sendezeit ins Fernsehen: Ab 15. November wird vier Wochen lang für die ARD ein 90minütiger Spielfilm für das Hauptabendprogramm gedreht. Das bestätigte das Unternehmen Cinecentrum, das den Film im Auftrag der NDR-Degeto und mit Unterstützung der Nordmedia Niedersachsen produziert.

TV-Stars in Hauptrollen

Über den Inhalt wird derzeit noch nichts verraten, aber renommierte TV-Stars sollen die Hauptrollen spielen. Sie seien mindestens ebenso bekannt wie etwa Suzanne von Borsody und Hannes Jaenicke, die 2007 in dem Streifen „Schlaflos in Oldenburg“ vor der Kamera standen. Gedreht wurde damals vornehmlich rund um das Stadtzentrum und besonders viele Szenen in der Lindenallee.

Auch in dem neuen Spielfilm werden vermutlich Dobben- und Schlossgartenviertel eine tragende Rolle spielen. Motiv-Scout John Kustendy inspiziert schon seit ein paar Tagen die Häuser in dem Quartier zwischen Moltke- und Lasiusstraße und im Haareneschviertel. „Wir suchen einen stattlichen Altbau“, erklärt er.

Auf einer Etage dieses Altbaus sollen die beiden Hauptdarstellerinnen des Films in sich gegenüberliegenden repräsentativen Wohnungen leben. Kustendy hat schon festgestellt, dass es – anders als in Hamburg, Berlin oder München – diese großzügigen Altbauten in Oldenburg nicht so häufig gibt. In den großen Bürgerhäusern, die für den Film in Frage kommen, gibt es oftmals nur eine Wohnung pro Etage.

Bisher wenig Resonanz

Kustendy hat aber dennoch einige gefunden und dort entsprechende Nachrichten in den Briefkästen hinterlassen. „Ich habe nur zwei Rückrufe bekommen“, sagt er, „das kenne ich gar nicht, dass wir so wenig Resonanz bekommen.“ Die für etwa acht Drehtage gesuchten Wohnungen sollten ungefähr je 100 Quadratmeter groß sein.


In diesem Film wird Oldenburg nicht nach Süddeutschland verlegt wie etwa bei den Dreharbeiten im August, als der Oldenburger Fliegerhorst als Fürstenfeldbruck-Kulisse diente bei der Verfilmung des Attentats während der Olympischen Spiele 1972. Diesmal wird auch der Weihnachtsmarkt mit dem pittoresken Schlosshintergrund zu sehen sein und für Oldenburg als schöne Stadt werben.

Die Filmfirma Cinecentrum mit Standorten in Berlin, Hamburg und Hannover produziert übrigens auch Niedersachsen-Tatorte, wie etwa den jüngsten „Mord in der ersten Liga“ mit Maria Furtwängler und Benjamin Sadler. Aber auch anspruchsvolle Fernsehfilme, für die Schauspielerinnen wie Senta Berger oder Regisseure wie Heinrich Breloer engagiert werden.

Wer seine Wohnung für die Fernseh-Produktion zur Verfügung stellen möchte, kann sich bei Motiv-Scout John Kustendy melden unter Tel. 0172/441 12 92 oder per Mail an Hannelore@cinecentrum-hannover.de

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