Oldenburg - Rund 350 junge Menschen aus nichteuropäischen Flüchtlingsländern machen zurzeit im Oldenburger Land eine Berufsausbildung in handwerklichen Betrieben. Aus Sicht der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg ist dies ein großer Erfolg, zu dem maßgeblich auch das vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium geförderte Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge (Ihafa) beigetragen habe.
Wolfgang Jöhnk, Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung bei der HWK Oldenburg, begrüßte deshalb am Dienstag auch die politische Entscheidung, das Projekt bis Ende 2022 fortzusetzen. „Die Integration wird uns noch über Jahre beschäftigen“, sagte er. Allein im vergangenen Jahr hätten 200 Flüchtlinge ihre Ausbildung gestartet.
„Jetzt sind wir in der Phase, diese Auszubildenden erfolgreich durch die Berufsausbildung zu begleiten“, sagten sie beiden Oldenburger Integrationsberater Hussein Kerri und Marco Janssen. Zudem kämen auch weiterhin noch neue Interessenten. Die Integrationsberater sind unter Tel. 0441/232-240 sowie 0441/232-234 zu erreichen.
