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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Aktualisiert vor 5 Minuten.

Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Gleich zwei Erfolgsgeschichten geschrieben

09.11.2019

Oldenburg Die einen kennen ihn vor allem als geschäftsführenden Gesellschafter des Westersteder Glasspezialisten Semco, die anderen als Clubchef der EWE Baskets Oldenburg. Hermann Schüller sei ein „großer Unternehmer“, der nicht nur eine, sondern gleich zwei Erfolgsgeschichten schreibe – eine unternehmerische und eine sportliche, würdigte Jörg Bensberg, Landrat des Landkreises Ammerland, den 67-Jährigen in seiner Laudatio.

Schüller wurde am Donnerstagabend in der Weser-Ems-Halle mit dem „Oldenburger Wirtschaftspreis – Im Gedenken an Dr. Hubert Forch“ ausgezeichnet. Die Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg „Der Kleine Kreis“ ehrt mit diesem Preis Persönlichkeiten, Unternehmen und Institutionen, die durch ihr Engagement und Wirken in besonderer Weise die Entwicklung der Region gefördert und beeinflusst haben.

Schüller habe sich diese Auszeichnung „glasklar verdient“, sagte Bensberg. Detailreich zeichnete er sowohl den Weg des Unternehmers als auch des Basketball-Enthusiasten nach. 1977, direkt im Anschluss an sein Studium der Betriebswirtschaft in München, hatte der Westersteder sein erstes Unternehmen, die Schüller Qualitätsglas GmbH, in Westerstede gegründet. Daraus ist im Laufe der vergangenen 42 Jahre inzwischen die Semco-Gruppe mit bundesweit 18 Niederlassungen und 1540 Mitarbeitern geworden.

Der „Basketball-Virus“ habe Schüller schon im Alter von zwölf Jahren gepackt. Es folgte eine Karriere als Basketball-Profi von Bayern München und nach der Rückkehr ins Ammerland ein Engagement als Spieler, Trainer und Abteilungsleiter bei der TSG Westerstede. Schüller trieb zusammen mit Gerold Lange die Bündelung der Kräfte von TSG und Oldenburger TB voran.

Im Jahr 2000 folgte der Aufstieg in die Bundesliga, ein Jahr später die Umbenennung in EWE Baskets Oldenburg und als sportliche Krönung im Jahr 2009 der erste Meistertitel und 2015 der Gewinn des Deutschen Pokals.

Bensberg hob den „unternehmerischen Weitblick“, die „enorme Innovationskraft“ und den „Teamspirit“ von Schüller hervor. Es sei kein Zufall, dass das Motto bei Semco laute: Geht nicht, gibt’s nicht. „Unternehmertum hat viel mit Leidenschaft zu tun“, sagte Bensberg. Und dabei sollte es nicht in erster Linie um Geld gehen, sondern darum, Bleibendes zu schaffen.

Und das verkörpere Schüller im Unternehmen, im Sport und auch bei den von ihm maßgeblich vorangetriebenen Projekten, wie „Team leben = Erfolg leben“ oder dem Azubi-Weiterbildungsprogramm „TippOff4Jobs“. Auch Martin Steinbrecher, Vorsitzender des „Kleinen Kreises“, würdigte Schüller als „Vorzeige-Unternehmer“.

Schüller selbst sagte nach der Verleihung der Urkunde und des mit dem Preis verbundenen Rings, dass er „sehr berührt“ sei. Er habe diese Auszeichnung „vielen Menschen zu verdanken“, den Mitarbeitern bei Semco, dem Baskets-Team und nicht zuletzt auch seiner Familie mit seiner Ehefrau Andrea und seinen drei Söhnen. Das mit dem Oldenburger Wirtschaftspreis verbundene Preisgeld von 5000 Euro wolle er aufgestockt um eine Spende dem Streetball-Projekt „StreetBaskets4Life“ zukommen lassen.

Rückblickend wies er darauf hin, dass der Weg – sowohl unternehmerisch als auch sportlich – zuweilen auch steinig gewesen sei. „Ich habe Probleme meist als etwas Positives gesehen und als Chance wahrgenommen“, sagte Schüller.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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