OLDENBURG - Auch wenn es dieser Tage nicht so scheint, der viel diskutierte Klimawandel hat bereits Einzug gehalten. Das Branchencluster „Ernährungswirtschaft“ im Forschungsprojekt „Nordwest 2050“ will mit seiner Arbeit dazu beitragen, den Nordwesten an die Folgen des Klimawandels anzupassen und seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Beteiligt ist auch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

„Durch den Klimawandel kommen auf die Ernährungswirtschaft der Metropolregion Bremen-Oldenburg vielfältige Probleme zu“, sagte der Leiter des Cluster Ernährungswirtschaft Prof. Dr. Reinhard Pfriem von der Universität Oldenburg. „Neben der Anpassung geht es vor allem darum, dass sich Unternehmen und Praxispartner, beispielsweise aus dem Sektor Geflügelwirtschaft, untereinander vernetzen“, so Pfriem. Im Februar 2009 startete das Projekt des Clusters Ernährungswirtschaft und läuft bis 2014. Bis dahin sollen für die Metropolregion Bremen-Oldenburg Klimaanpassungsstragtegien und Veränderungsprozesse entwickelt werden. Effekte des Klimawandels wie Starkregen oder die Verlängerung der Vegetationszeiten sollen dabei optimal ausgenutzt werden.

„Insgesamt möchten wir mit dem Forschungsprojekt bis 2050 handfeste Ergebnisse erzielen,“ sagte Andreas Lieberum, Projektkoordinator von Nordwest 2050.