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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Cewe profitiert von immer mehr Fotos von Smartphones

29.03.2019

Oldenburg /Frankfurt Nachdem der Oldenburger Fotodienstleister und Onlinedruck-Spezialist Cewe 2018 alle selbst gesetzten Ziele erreicht oder übertroffen hat, will das Unternehmen auch 2019 beim Umsatz und Gewinn weiter zulegen. „2018 war für Cewe ein starkes Jahr“, sagte Vorstandschef Dr. Christian Friege am Donnerstag nach der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt im Gespräch mit unserer Zeitung. „Und wir wollen auch 2019 weiter wachsen.“

2018 hatte Cewe, wie berichtet, den Umsatz um 9,0 Prozent auf 653,3 Millionen Euro steigern können. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz nach Angaben des Unternehmens auf 655 bis 690 Millionen Euro ansteigen.

Beim operativen Ergebnis (Ebit) hatte die Cewe Stiftung & Co. KGaA 2018 um 9,2 Prozent auf 53,7 Millionen Euro zulegen können. Unterm Strich stand beim Nachsteuerergebnis ein Gewinn von 36,3 Millionen Euro (2017: 32,8 Millionen). Für das laufende Geschäftsjahr 2019 hat sich das Unternehmen für das Ebit einen Korridor von 52 bis 58 Millionen Euro als Ziel gesetzt.

„Wir sehen das Ergebnis einer einfachen und zugleich überzeugenden Strategie: Zufriedene Kunden, die wiederbestellen und uns weiterempfehlen, machen die Marke und unser Unternehmen wertvoller“, sagte Friege. Als Erfolgsfaktoren nannte er Innovationskraft, eine starke Marke und die Positionierung als Premiumprodukt. Zugleich betonte er, dass die sehr gute Entwicklung nur dank der gemeinsamen Anstrengungen der mittlerweile rund 3900 Mitarbeiter möglich gewesen sei.

„Keine Überraschung, aber eine schöne Bestätigung“ sei zuletzt vor allem die relative Stärke im Kerngeschäft Fotofinishing gewesen, sagte der Cewe-Chef. Sowohl bei der absoluten Zahl an verkauften Fotos (von 2,17 Milliarden auf 2,23 Milliarden) als auch bei den Cewe-Fotobuch-Exemplaren (von 6,0 auf 6,2 Millionen) habe das Unternehmen 2018 deutlich zulegen können und auch die eigenen Planwerte klar übertroffen.

Nach Frieges Einschätzung gibt es verschiedene Trends, die Cewe in die Karten spielen. „Die Entwicklung hin zum Smartphone als Fotoapparat ist unaufhaltsam“, sagte er. Und das daraus resultierende Mehr an Fotos „ist auch für uns geschäftsfördernd“. Im vergangenen Weihnachtsgeschäft etwa seien bereits 47 Prozent aller Fotos, die bei Cewe aufgelaufen sind, von Smartphones gekommen.

Erneut bestätigt habe sich zudem der Trend zu anspruchsvollen Fotoprodukten. Noch nie hat Cewe nach eigenen Angaben einen höheren Umsatz pro Foto erzielt als mit den 22,42 Cent 2018 (2017: 21,12 Cent).

Im laufenden Geschäftsjahr will das im SDax notierte Unternehmen weiter organisch wachsen, Friege schloss aber auch weitere Zukäufe in den nächsten Jahren nicht aus. „Wir sind in den vergangenen Jahren immer zweigleisig gefahren und das wollen wir auch künftig so halten“, sagte der Vorstandschef. Zuletzt hatte Cewe den französischen Foto-App-Spezialisten Cheerz und die Berliner Online-Druckerei Laserline übernommen.

Von der positiven Entwicklung des Unternehmens sollen auch die Aktionäre profitieren. Vorstand und Aufsichtsrat von Cewe wollen den Anteilseignern auf der Hauptversammlung am 5. Juni in Oldenburg eine Dividende von 1,95 Euro je Aktie – und damit zehn Cent mehr als 2017 – vorschlagen. Stimmen die Aktionäre dem Vorschlag zu, wäre dies die zehnte Dividendenerhöhung in Folge.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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