OLDENBURG - Europa im Blick: Frauenförderprogramme der Universität Oldenburg und der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) sind zwei der Beispiele, die bei einem öffentlichen deutsch-niederländischen Kongress am Mittwoch, 25. April, ab 13.30 Uhr im Alten Landtag vorgestellt werden, wenn es heißt: „Gemischte Teams segeln besser - Neue Chancen für Führungskräfte in Europa“.
„Den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, ist erklärtes politisches Ziel in Deutschland“, erklärt Staatssekretärin Bettina Raddatz, Leiterin des europäischen Informationszentrums Niedersachsen in Hannover, als Gastgeberin. Sie wird das Diskussionsforum nach dem Grußwort der ersten Stadträtin Silke Meyn eröffnen.
Eine der Referentinnen ist die Hamburger Wirtschafts-Professorin Sonja Bischoff, die bereits in mehreren Studien das Karriereverhalten von Frauen erforscht hat. Sie spricht in Oldenburg zu dem Thema „Wer führt in (die) Zukunft?“ Nach Ansicht der Personalexpertin ist etwa eine Frauenquote von 30 Prozent in den DAX-Unternehmen nicht zu realisieren. Denn noch immer würden zu wenige Frauen „karriereorientiert“ die Fächer BWL, Natur- und Wirtschaftswissenschaften studieren.
Für die Universität spricht die Gleichstellungsbeauftragte. Dr. Anne Kosfeld, für die LzO Personaldirektor Johannes Reichelt.
Aus den Niederlanden berichtet Rika Schuiling über das Thema „Auf hohen Hacken zum Erfolg“. Sie ist Regionalmanagerin der Arbeitsagentur in Groningen (Arbeitsmarktregion/UWV Groningen). Überdies referiert Rosita Zäsar vom Landesvorstand der Verband deutscher Unternehmerinnen. Der Eintritt ist frei.
Anmeldung unter eiz@stk.niedersachsen.de
