OLDENBURG - Lutz Haferkamp muss es wissen. Das ist einer der schönsten Gärten, die ich in letzter Zeit gesehen habe, spart der Fachmann nicht mit Komplimenten. So etwas hört man gerne, entgegnet die stolze Besitzerin. Bereits zum zweiten Mal binnen sechs Wochen hat der Gärtnermeister die Beete, Stauden und Sträucher von Irmgard Loebering in Wechloy begutachtet.
Viel hat sich nicht verändert, außer dass jetzt alles blüht, sagt die 68-Jährige, die bei derNWZ
-Gartenaktion das Treffen mit dem Experten gewonnen hatte. Rhododendren, Glockenblumen und weitere Stauden stehen derzeit in voller Pracht.Dieser Garten ist ein erweitertes Wohnzimmer, schwärmt Haferkamp beim Blick aus dem Fenster. Kritikpunkte hatte er schon beim ersten Besuch Ende April kaum formuliert. Lediglich die in die Jahre gekommene Holzterrasse muss erneuert werden, bekräftigt er und erntet keinen Widerspruch. Im Gegenteil: Im Herbst will Loebering die Arbeit in Auftrag geben und das Holz durch Klinkersteine ersetzen lassen. Zudem hat sie sich entschieden, den löchrigen Gartenteich trockenzulegen.
Einige Stunden pro Woche schuftet die Hobbygärtnerin nach eigenem Bekunden in der rund 650 Quadratmeter großen grünen Oase. Die Hauptarbeit macht das viele Unkraut, berichtet sie. Wildkraut, korrigiert Haferkamp. Es hat schließlich auch seinen Nutzen.
Den dicht bewachsenen, naturnahen Garten mit seiner angenehmen Privatsphäre kann er gar nicht genug loben. Als er angelegt wurde, hat sich jemand viele Gedanken gemacht. Viel ändern will und muss die Besitzerin also nicht, zumal der Charakter ihres Gartens bestehen bleiben soll.
Gelohnt habe sich die
