Oldenburg/Qingdao - Frohe Kunde aus dem 8000 Kilometer entfernten Qingdao: Der Oldenburger Beitrag zur Internationalen Gartenbauausstellung in der chinesischen Hafenmetropole, die Ende Oktober zu Ende gegangen ist, wurde vom Organisationskomitee mit einem „Grand Award of the Outdoor Garten Competition“ ausgezeichnet. Es handelt sich um die zweithöchste mögliche Auszeichnung für einen Garten auf dieser Expo, an der sich mehr als 100 Städte und Organisationen beteiligt hatten.

Über die Urkunde freuten sich Thorsten Logemann (kommissarischer Fachdienstleiter Stadtgrün), Yu Wang (Leiterin des China-Büros), Hongmei Liu (Geschäftsführerin der Lehei GmbH), Oliver Kilian (Geschäftsführer des Architektenbüros Kilian + Frenz), Roland Hentschel (Leiter des Fachdienstes für Internationale Beziehungen) und Volker Hobbie (Geschäftsführer von Hobbie Rhododendron).

Bereits Mitte Oktober hatte Hentschel als Redner an einer Konferenz in Qingdao teilgenommen und dabei die Zusammenarbeit zwischen dem chinesisch-deutschen Ökopark und Oldenburg im Bereich der Erneuerbaren Energien intensiviert. Geplant sind ein Schulungszentrum vor Ort und die Einrichtung von „Smart Living Labs“. Eine chinesische Delegation des Ökoparks soll in den nächsten Monaten nach Oldenburg kommen, um gemeinsam mit den Hochschulen und der lokalen Wirtschaft weitere Schritte zu diskutieren.

Auch für Landschaftsarchitekt Oliver Kilian, der den Oldenburg-Garten konzipiert hatte, war die Expo ein großer Erfolg: Er wurde zu Gesprächen nach Qingdao eingeladen, um einen „deutschen“ Garten im Öko-Park zu realisieren.