OLDENBURG - Mehr Rasen, weniger Unkraut: Das wünschen sich Roland (42) und Petra Otte-Wierutsch (39) für ihr ansonsten durchaus beschauliches kleines Grundstück.
Experte Lutz Haferkamp, mit dem beide anlässlich derNWZ
-Gartenaktion ein Treffen gewonnen hatten, fällt sofort auf: Der Boden ist ausgelaugt, ihm fehlen Nährstoffe. Die Lösung: Den Rasen absoden und neuen Rollrasen verlegen. Bevor anschließend gedüngt wird, sollte die Landwirtschaftskammer jedoch unbedingt eine Bodenprobe entnehmen, rät der Experte. Nur so kann ermittelt werden, welchen Nährstoff der Dünger haben muss.Weil die Rasenfläche des Ehepaars klein ist, wird jeder Quadratmeter von den Füßen stark beansprucht. Deshalb sollte dieser Rasen einmal im Jahr vertikutiert werden, empfiehlt Haferkamp.
Weiteres fällt ihm auf: Der Garten ist etwas planlos zusammengepflanzt, mit viel Immergrün. Sein Tipp: Mehr Farbe verwenden, zum Beispiel durch Rhododendren oder ein Hochbeet mit Stauden am Ende des Grundstücks.
Ein Lob gibt es für die hohe Blutpflaume: Die ist ein schöner Sichtschutz und sollte den Garten dominieren, also als Solitärpflanze eingesetzt werden, findet der Experte. Einige weitere Pflanzen sollten die Eheleute dagegen entfernen, um der Gartenfläche mehr Tiefe zu verschaffen.
Am Ende ist sich der Experte sicher: Mit ein paar gestalterischen Änderungen kann aus dem kleinen Garten etwas Großes entstehen.
