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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Geldinstitut: Sparda-Bank in Region auf Wachstumskurs

08.12.2018

Oldenburg Die Sparda-Bank in Oldenburg hat trotz der besonderen Herausforderungen durch die Fusion der Sparda-Bank Münster, zu der die Oldenburger bislang gehörten, mit der Sparda-Bank West in diesem Sommer ihren moderaten Wachstumskurs fortsetzen könnten. Das Geschäftsvolumen der beiden Filialen in der Oldenburger Innenstadt und in Kreyenbrück lag zum 30. September mit 724,3 Millionen um 1,5 Prozent höher als Ende 2017, erläuterten jetzt Markus Fettback, Regionalleiter Nord, und Maik Dziellas, Filialleiter Kreyenbrück.

Die Kundeneinlagen stiegen im gleichen Zeitraum um 4,2 Prozent auf 393,5 Millionen Euro. Das Kreditvolumen der Genossenschaftsbank, die ganz auf das Privatkundengeschäft ausgerichtet ist, war mit minus 2,3 Prozent auf 269,6 Millionen Euro leicht rückläufig. Die Anzahl der Kunden stieg netto um 251 auf 23 894. „Auf dieses Ergebnis sind wir schon ein bisschen stolz, zumal wir uns nach wie vor in einem recht schwierigen Bankenumfeld bewegen“, sagte Fettback.

Wichtige Säule der Sparda-Bank in Oldenburg bleibt das Baufinanzierungsgeschäft. Zwar sank das Gesamtvolumen der Baukredite mit 263,6 Millionen Euro gegenüber Ende 2017 leicht um 1,9 Prozent, dennoch habe die Bank mit Neuzusagen in Höhe von 25,1 Millionen Euro und 185 neuen Baufinanzierungen von Januar bis September ein gutes Ergebnis erreicht, so Fettback. Der Regionalleiter wies darauf hin, dass die Baupreise weiter steigen und vor allem an attraktiven Standorten wie in und um Oldenburg erschwingliche Baugrundstücke kaum noch zu finden seien.

Beim Thema Geldanlage und Altersvorsorge habe das Institut die größten Zuwächse im Geschäft mit Investmentfonds des Partners Union Investment verzeichnet. Per 30. September 2018 hätten die Kunden aus dem Raum Oldenburg hier rund 10,8 Millionen Euro angelegt. Fettback sprach vom „bislang erfolgreichsten Jahr“, was die Vermarktung an Union Investment angeht.

Fettback und Dziellas kündigten weiteres Wachstum an. Den Marktanteil von rund zwölf Prozent in Oldenburg möchte die Sparda-Bank in den nächsten beiden Jahren Richtung 15 Prozent ausbauen und vor allem im Baufinanzierungsgeschäft weiter zulegen.

Auswirkungen auf das Geschäft vor Ort habe es durch die Fusion praktisch nicht gegeben, berichtete Dziellas. „Im Gegenteil haben uns Kunden gefragt, wie merke ich eigentlich, dass sich im Tagesgeschäft was geändert hat“, sagte er. Denn Ansprechpartner, Filialen und Kontoverbindungsdaten hätten sich nicht geändert.

Der Zusammenschluss der Sparda-Bank Münster mit der Sparda-Bank West war zum 1. August 2018 in Kraft getreten. Mit einer Bilanzsumme von 11,3 Milliarden Euro stieg die neue Sparda-Bank West mit Hauptsitz in Düsseldorf zur Nummer zwei unter den Sparda-Banken und zur Nummer vier unter den bundesweit mehr als 900 Genossenschaftsbanken auf. In 82 Filialen an 56 Standorten in Nordrhein-Westfalen und Nordwestdeutschland arbeiten rund 1000 Mitarbeiter.

„Filialschließungen sind im Rahmen der Fusion nicht geplant“, betonte Dr. Ulrike Hüneburg, Leiterin Unternehmenskommunikation. Das gelte auch für die Filialen im Nordwesten – neben den beiden Standorten in Oldenburg sind dies Wilhelmshaven, Leer und Emden. In den beiden Filialen in Oldenburg sind 24 Mitarbeiter tätig. Dazu kommen fünf Mitarbeiter der Kooperationspartner Schwäbisch Hall, DEVK und Comfort Finance.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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