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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Trübe Stimmung bei Bauern

29.11.2019

Oldenburg Klimawandel und schwankende Märkte machen Landwirten in der Region zu schaffen. Niedersachsen bleibe zwar „Agrarland Nummer eins“, denn das Bundesland stehe für fast ein Viertel des gesamten bundesweiten Produktionswertes von 56 Milliarden Euro in der Landwirtschaft pro Jahr.

Aber diejenigen, die diese Spitzen-Position erarbeiten, haben immer weniger davon – das zeigte am Donnerstag ein Blick in die Bilanz bei der Kammerversammlung der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen in Oldenburg.

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Laut Kammerpräsident Gerhard Schwetje gibt es in Niedersachsen rund 37 000 Landwirtschaftsbetriebe, von denen rund 60 Prozent in Haupterwerb betrieben werden. Der Gewinn der Bauern – vor Steuern, Versicherungen, Altersversicherung und Investitionen – brach im Wirtschaftsjahr 2018/2019 (1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019) ein. Nach Kammer-Angaben sanken die Erträge um fast 30 Prozent auf durchschnittlich 60 000 Euro. Damit lägen die Gewinne unter dem Durchschnittswert der vergangenen fünf Jahre (61 142 Euro). 15 Prozent der Betriebe machten Verluste. Zwei Drittel erreichen das Durchschnittseinkommen von 60 000 Euro nicht. Besonders hart traf es die Milchbauern. Der Milchpreis ging im Zeitraum vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 von 36,5 Cent je Kilogramm Milch auf 34 Cent zurück. Von den insgesamt 37 000 Landwirtschaftsbetrieben würden drei bis vier Prozent aufgeben.

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Erfreulichere Zahlen gab es beim Ackerbau, aber auch nur für diejenigen, die Kartoffeln anbauten. Ackerbaubetriebe verbesserten ihr Jahresergebnis von 49 332 auf 82 008 Euro und lagen damit deutlich über dem Fünf-Jahres-Mittelwert von 70 240 Euro. Ganz schlecht ging es den Schweinehaltern, die gerade mal auf 39 000 Euro kamen.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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