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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Gute Ausbildungsqualität offiziell besiegelt

11.12.2018

Oldenburg Sie können jetzt nicht nur von sich behaupten, dass sie exzellente Ausbildungsqualität abliefern, sie haben es nun auch von fachlicher Seite bestätigt bekommen: Die ersten fünf Unternehmen aus dem Oldenburger Land haben am Montag das Siegel „Top-Ausbildung“ der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK ) erhalten. In einer kleinen Feierstunde zeichnete die Kammer den Baustofftechnik-Spezialisten Remmers (Löningen), den Einrichtungsmarkt Poco (Oldenburg), den Logistiker L.I.T. (Brake), das IT-Unternehmen große Austing (Lohne) sowie den Chemie- und Reinigungsspezialisten Büfa (Oldenburg) aus.

Wie Dr. Thomas Hildebrandt, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, erläuterte, hat die Kammer zusammen mit Praktikern aus der Region ein mehrstufiges Beratungsverfahren entwickelt. Dabei werde die Ausbildungsqualität in sieben Bereichen beleuchtet und zugleich soll auch eine strukturierte Weiterentwicklung der Ausbildung sichergestellt werden.

Es gehe gar nicht in erster Linie darum, dass möglichst viele Unternehmen das Gütesiegel bekommen, sondern „dass die Qualität der Ausbildung in der Fläche insgesamt“ weiter verbessert werde, sagte Hildebrandt. „Nicht Höchstleistung ist entscheidend, sondern eine dynamische und nachhaltige Struktur der Ausbildung“, sagte er.

Dorothee Jürgensen, DGB-Regionsgeschäftsführerin Oldenburg-Ostfriesland und derzeit Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses der IHK, bedauerte, dass die duale Ausbildung hierzulande häufig kleingeredet werde, obwohl sie „ein Exportschlager“ sei. Das Siegel solle dabei helfen, „die Qualität der Ausbildung zu steigern“, sagte sie.

In drei Schritten zum Gütesiegel

„Top-Ausbildung“ besteht aus einem dreistufigen Verfahren. Im ersten Schritt geht es um eine Selbsteinschätzung des Unternehmens. In Stufe zwei wird ermittelt, wo es Verbesserungsbedarf gibt und wie die Vorschläge in der Praxis umgesetzt werden können. Erfüllt der Betrieb aus seiner Sicht alle Anforderungen, kann er die Ausbildung von der IHK prüfen lassen. Erst ab diesem Schritt ist das Programm kostenpflichtig.

Die Kosten richten sich nach der Azubi-Anzahl (200 bis 3000 Euro). Fällt die Prüfung positiv aus, erhält der Betrieb das Siegel „Top-Ausbildung“, das zunächst für vier Jahre gültig ist.

„Wir können nun auch nach außen zeigen, dass wir eine gute Qualität in der Ausbildung anbieten“, sagte Astrid Jonat, Ausbildungsleiterin bei L.I.T.. Auch Sabine Hinrichs, Ausbildungsleiterin bei Büfa, wertete die Auszeichnung als Bestätigung, dass das Unternehmen in Sachen Ausbildung schon vieles richtig mache. „Wir haben aber auch noch ein paar Ideen mitgenommen, wo man sich vielleicht noch verbessern kann.“

Poco-Ausbilder Bernard Petersen betonte wie wichtig auch der Blick und der Input von außen war. „Ohne die IHK hätten wir das nicht geschafft“, sagte er. Ähnlich äußerte sich Patrick Poppe-Hirsch, Ausbildungsleiter bei große Austing: „Da kamen auch Aspekte auf den Tisch, die uns vorher gar nicht so bewusst waren.“ Für Andreas Tewes, Ausbildungsleiter bei Remmers, „geht die Arbeit jetzt erst los“. Man werde nun alles daran setzen, dass die hohe Ausbildungsqualität auch künftig bestätigt werde und auch die Azubis würden das Unternehmen nun an dem Siegel messen.

Nach Angaben der IHK haben sich bislang 58 Unternehmen aus der Region für das in diesem Sommer gestartete Beratungsverfahren gemeldet. Ähnliche Siegel gebe es auch bei anderen Kammern, weshalb diese laut Hildebrandt im kommenden Jahr zusammengeführt werden und es ein Siegel der IHK Niedersachsen (IHKN) geben soll.


     www.ihk-oldenburg.de/top-ausbildung 
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Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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