OLDENBURG/HAMBURG - OLDENBURG/HAMBURG/WI - Das Oldenburger Chemieunternehmen Büsing & Fasch GmbH & Co. KG (Büfa) hat bei einem Wettbewerb der chemischen Industrie zur Arbeitssicherheit den dritten Platz belegt. Die Oldenburger, eine mittelständische Unternehmensgruppe, waren dabei in prominenter Konzern-Gesellschaft: Den ersten Platz gewann die Bayer Material Science AG (Brunsbüttel), der zweite Platz ging an die Norddeutsche Affinerie (Hamburg).
Büfa-Chef Werner zu Jeddeloh reiste mit mehreren Mitarbeitern nach Hamburg und nahm den Preis aus den Händen des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust entgegen. „Im Umfeld der prominenten Teilnehmer sehen wir nicht schlecht aus“, freute er sich.
Gesunde, motivierte Mitarbeiter seien eine wesentliche Grundvoraussetzung für jede Firma. Dazu trügen eine Vielzahl von Faktoren bei. „Die drei ausgezeichneten Unternehmen haben vorbildlich gezeigt, wie es geht“, hieß es beim federführenden Verband der Chemischen Industrie, Landesverband Nord (Hannover). Er hatte den Preis „Responsible Care“ zum vierten Mal vergeben.
Die Responsible Care-Initiative wurde bereits 1992 in der Agenda 21 auf der internationalen Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro als vorbildliches Instrument zur Förderung beispielhaften Verhalten anerkannt. Sie stehe für den Willen der chemischen Industrie, ihre Leistungen zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt zu optimieren – auch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.
Die gute Idee bei Büsing & Fasch sei letztlich der Aufbau eines für kleine und mittlere Unternehmen praktikablen „Integrierten Managementsystem mit den Hauptaspekten Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Produktverantwortung“ gewesen, erläuterte zu Jeddeloh. Dabei arbeiteten die entsprechenden Fachleute in den Firmen der Gruppe eng zusammen.
