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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Spekulation um LzO-Aufwand für NordLB-Rettung

15.02.2019

Oldenburg /Hannover Wie viel Geld wird die Rettung der schwer bedrängten Landesbank NordLB (Hannover) letztlich die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) kosten? Offizielle Zahlen des Instituts gibt es noch nicht, Spekulationen schießen ins Kraut. Für Verwunderung sorgte bei der LzO jetzt eine Zahl aus dem Finanzausschuss des Oldenburger Rates: Der haushaltspolitische Sprecher der Grünen, Kurt Bernhardt, hatte laut einem Bericht in unserer Zeitung von 90 Millionen Euro berichtet, die die Landessparkasse umgerechnet für die Stützung des angeschlagenen Kreditinstitutes aufwenden müsse.

Die im Ausschuss gefallene Zahl sei „nicht nachzuvollziehen“, sagte dazu der LzO-Pressesprecher Andreas Renken auf Nachfrage unserer Zeitung. Sie werde „sehr deutlich darunter liegen“. Einen genauen Betrag nannte er noch nicht. Die LzO stehe aber zu der Lösung für die NordLB, die „verträglich“ sei.

Insgesamt sollen die deutschen Sparkassen rund 1,2 Milliarden Euro beisteuern. Klar ist, dass davon ein erheblicher Anteil auf Niedersachsens Sparkassen entfällt – ihr Landesverband SVN ist Mitträger der NordLB. An diesem Freitag legt die LzO ihre Bilanz vor. Ein Sprecher des SVN kündigte für den 28. Februar seine Jahrespressekonferenz an. „Dann wird es dazu von uns ebenfalls eine Äußerung geben“, hieß es auf Anfrage.

Das Land Niedersachsen will den Planungen zufolge selbst insgesamt bis zu 2,7 Milliarden Euro bereitstellen. Für das Land Niedersachsen gehe es um das Landesvermögen, sagte Finanzminister Hilbers kürzlich. Dieses sehe man am besten gesichert durch eine gemeinsame Lösung mit dem Sparkassensektor, der 1,2 Milliarden Euro investieren werde. „Nach unseren Plänen werden wir für unseren Anteil von bis zu 1,5 Milliarden Euro zuzüglich weiterer Abschirmungen in Höhe von etwa einer Milliarde Euro einsetzen. Das wird kein Steuergeld sein“, sagte Hilbers. Demnach wird eine Beteiligungsgesellschaft eine zentrale Rolle spielen. Das Land ist größter Träger der NordLB.

Klar ist: Der Kostenbeitrag für die Landesbank ist ein zentrales Thema bei den Sparkassen in Deutschland. Auf Verbandsebene wurde auch schon die Idee favorisiert: Nötig ist nur noch ein einziges Zentralinstitut statt der diversen Landesbanken.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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