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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Hauptversammlung In Oldenburg: Cewe setzt auf Mitarbeiter als Aktionäre

06.06.2019

Oldenburg Die zehnte Dividendenerhöhung in Folge, ein Geschäftsjahr 2018, in dem alle wesentlichen Konzernziele erreicht wurden, und ein guter Start ins Jahr 2019: Bei der Hauptversammlung des Oldenburger Fotodienstleisters und Online-Druck-Spezialisten Cewe am Mittwoch in der Weser-Ems-Halle gab es für die anwesenden Aktionäre wenig Grund zur Kritik.

„Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2018 nicht vollkommen unzufrieden“, sagte Cewe-Vorstandschef Dr. Christian Friege mit einem Lächeln und gespieltem Understatement. Den Umsatz konnte das im SDax notierte Unternehmen im vergangenen Jahr um neun Prozent auf 653,3 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 9,2 Prozent auf 53,7 Millionen Euro zu, beim Ergebnis nach Steuern gab es eine Steigerung um 10,6 Prozent auf 36,3 Millionen Euro.

Friege hob vor rund 680 Aktionären und Gästen, darunter 150 Schüler, Studenten aus Auszubildende aus Oldenburg, Wilhelmshaven und dem Emsland, besonders hervor, dass es gelungen sei, das Fotofinishing, weiter zu stärken. Er verwies u.a. auf die neuerlichen Absatzsteigerungen beim Cewe Fotobuch, dem „Rückgrat“ des Fotofinishing-Bereichs, auf fast 6,2 Millionen Exemplare 2018 sowie den Erwerb der französischen Foto-App „Cheerz“.

Weitere „Highlights“ aus seiner Sicht waren 2018 die ordentliche Ergebnisentwicklung sowie das erstmalige Überschreiten der 100-Millionen-Euro-Umsatzmarke im Bereich kommerzieller Online-Druck. Friege räumte allerdings ein, dass die Cewe-Führung hier mit dem Ergebnis „nicht ganz zufrieden“ sei. Als Gründe nannte er die Akquisition der Berliner Online-Druckerei Laserline, den harten Wettbewerb und eine auch durch die Brexit-Diskussion bedingte Marktschwäche in Großbritannien.

Mit Blick auf die Zukunft sagte Friege: „Wir wollen diese Erfolgsgeschichte von Cewe fortsetzen.“ Als einen Baustein dafür nannte er den Ende April bekanntgegebenen Kauf des Premium-Wandbild-Spezialisten „WhiteWall“. Nach der Zustimmung durch die Kartellbehörden sei diese Übernahme seit wenigen Tagen nun auch offiziell perfekt.

Umsatz und Ergebnis sollen nach den Planungen des Vorstands 2019 weiter zulegen. „Nach dem ersten Quartal sind wir auf einem guten Weg“, sagte Finanzvorstand Dr. Olaf Holzkämper und verwies u.a. auf ein Umsatzplus von 7,5 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres.

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Bei den Aktionären kamen diese Perspektiven, ebenso wie die mit großer Mehrheit angenommene Erhöhung der Dividende von 1,85 Euro auf 1,95 Euro je Aktie – die zehnte Erhöhung in Folge – gut an. „Cewe hält jedes Jahr stets das, was es verspricht“, lobte etwa Christian Retkowski von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und hob die hohe Zuverlässigkeit der Cewe-Prognosen hervor, die zumeist im oberen Bereich des Zielkorridors erfüllt würden. Das sei „ausdrücklich beeindruckend“.

Weiter stärken will Cewe – auch durch eine von der Hauptversammlung beschlossene Ermächtigung zur Gewährung von Aktienoptionen – die Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen. Mehr als 80 Prozent der Cewe-Beschäftigten halten bereits Unternehmensanteile. „Wir glauben, dass es gut ist, wenn Mitarbeiter am Unternehmen beteiligt sind und wollen das weiter vorantreiben“, sagte Friege. Olaf Ehrhardt, Vorsitzender des in diesem Jahr ins Leben gerufenen Cewe-Mitarbeiter-Aktionärsvereins, ermutigte den Vorstand, Aktionärsprogramme für Mitarbeiter fortzusetzen. Dies diene der Vermögensbildung und stärke auch die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen, sagte er.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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