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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mit Mut-Mentalität dem beruflichen Wandel entgegentreten

13.04.2018

Oldenburg Globalisierung sowie demografischer und beruflicher Wandel: Mit diesen Themen müssen sich Unternehmer wie auch Arbeitnehmer heutzutage immer mehr auseinandersetzen. Denn die Profile der Jobs ändern sich grundlegend. Es ist immer mehr ein anderer, frischer Wind zu spüren – auch in der Metropolregion Nordwest.

Die Wirtschaft des Nordwestens hat sich daher am Donnerstagabend beim „i2b-meet-up“ im Autohaus Munderloh in Oldenburg getroffen, um sich darüber auszutauschen. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema „Schöne neue Arbeitswelt: Karriere 4.0“. Geht unserer Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus? Diese These stellte die Forschungsdirektorin des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts Dr. Christina Boll in den Raum. „Nein, aber die Arbeit wandelt sich. Jobs fallen weg, andere entstehen“, sagte sie. Eine neue Arbeitskultur verbreite sich stetig und unaufhaltsam, deren wichtigster Rohstoff die Kreativität ist.

„Der Mensch wird durch die Digitalisierung nicht überflüssig“, erklärte Boll. Jedoch der Trend und die Notwendigkeit zur Höherqualifizierung nehme, erwachsend aus der Digitalisierung und dem demografischen Wandel, immer mehr zu.

Wie reagieren wir also auf diese neue Arbeitswelt? Florian Demmler (Deutsche Bank/Coach Fitness Center), Lisa Fischer (Blackout Technologies/Marketing und Sales), Antje Bruhnke ( IT-Consulting-Unternehmen BTC/Senior Consultant Digital Strategies) und Lars Fritsch (Store-Manager Ikea Oldenburg), gingen in einer anschließenden Podiumsdiskussion dieser Frage auf den Grund. Lars Reckermann, Chefredakteur der Nordwest-Zeitung, führte durch die Diskussion. „Wir müssen flexibler werden“, sagte Fritsch, der bei Ikea, wie in anderen Branchen auch, mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen hätte. „Ein großes Problem ist die mangelnde Flexibilität und Mobilität bei jungen Menschen. Sie wollen gerne vor Ort bei ihren Freunden bleiben. Wir müssen da ein Stückweit auf sie zu gehen, um ihre Talente einbringen zu können.“

Für Fischer, die im Start-up-Unternehmen Blackout Technologies arbeitet, sei der Veränderungsprozess spannend. „Ich hab Spaß daran, im Büro mit neuen Technologien zu arbeiten“, erzählte sie. Doch nicht jedem fällt dieser Wandel leicht. „Ältere Arbeitnehmer haben mit der Veränderung mehr zu kämpfen, als jüngere“, weiß Demmler. Laut Fritsch brauche man aber dennoch eine gewisse Beständigkeit, um alle Generationen in einem Betrieb mitzunehmen.

An diesem Abend kristallisierte sich besonders ein Schlagwort heraus, mit dem man dem Wandel entgegentreten sollte – Mut-Mentalität. „Wir können uns bei den Start-up-Unternehmen etwas abgucken, wie sie mit dem Veränderungsprozess umgehen. Sie haben diese Mut-Mentalität neue Wege zu gehen“, sagte Bruhnke und stieß bei ihren Diskussionspartnern auf Kopfnicken.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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