OLDENBURG - Einen „Meilenstein“ nennt BBS-Lehrer Marco Lüßmann das sieben- bis achtwöchige Pflicht-Projekt für seine Zwölftklässler: In der Praxis müssen die Schüler des Wirtschaftsgymnasiums die erworbenen Kenntnisse zum Thema Marketing oder Präsentationstechniken anwenden. Ob bei CeWe Color, beim Amt für Wirtschaftsförderung, bei der AOK oder bei der LzO: Immer galt es für die Schüler, einen realen Arbeitsauftrag bestmöglich umzusetzen.
Matthias Fischer, Mitja Wilkening, Murat Simsek und Steffen von Glahn hatten sich die neu gegründete Abteilung „Medialer Vertrieb“ der LzO ausgesucht. Für sie hieß es nun zu untersuchen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Verlagerung von Dienstleistungen in das Internet hat.
„Ein tolles Ergebnis“ haben die jungen Leute erzielt, da sind sich die Banker, die Lehrer und auch die vier Schüler einig. „Selten hatten wir eine Gruppe, die so gut war wie diese, die so selbständig gearbeitet hat“, sagt Michael Staack, Produktmanager bei der Internet-Filiale.
„Eine kostenlose Unternehmensberatung“ seien die junge Leute in gewisser Weise gewesen, sagt Staack. Gerade Ideen aus dieser Altersklasse seien für seine Abteilung interessant. Einige der Verbesserungvorschläge für den Internet-Auftritt hat die Bank inzwischen schon umgesetzt.
