OLDENBURG - Martin Kylvag, Projektleiter der „Zweiten Job-Messe Oldenburg“ mag die Stadt an der Hunte: „Das ist die freundlichste Stadt, in die ich bis jetzt beruflich gekommen bin“, sagt er. Das allein ist aber nicht der Grund, dass der Schwede von der Osnabrücker Agentur Barlag allen Männern und Frauen rät, am Sonnabend und Sonntag (jeweils von 10 bis 17 Uhr) ins Autohaus Rosier zu kommen: „Die Mischung der Unternehmen aus der Region ist eine der besten aller unsere Job-Messen. Da ist für jeden, der sich beruflich orientieren oder verändern möchte, etwas dabei.“

In Zahlen: Mehr als 4000 neue Arbeits-, Ausbildungs- und Studienplätze werden von 60 namhaften Ausstellern präsentiert. Dazu gehören u.a. die NWZ , das Chemieunternehmen Büfa, der Großhandel Famo, Leffers, LzO, die Arbeiterwohlfahrt und Konzerne wie Telekom und McDonalds. Hinzu kommen Bildungsinstitute wie etwa die Fachhochschule für Wirtschaft und Technik sowie die Uni Oldenburg. „Wir mussten sogar einigen Ausstellern absagen“, beschreibt Kylvag den Ansturm auf die Messe.

Streng nach dem Motto „Jobs von 16 bis 60“ haben die Veranstalter darauf geachtet, eine möglichst breite Zielgruppe zu bedienen. „Dabei spielt es keine Rolle, wie alt der Bewerber ist, oder welche Vorbildung er vorzuweisen hat“, erklärt Kylvag: „Fündig werden alle, die sich in irgendeiner Weise beruflich verändern, weiterbilden oder einfach nur mal den Markt sondieren möchten.“

Kostenfreie Bewerbungsunterlagen-Checks, ein umfangreiches Vortragsprogramm zu diversen Karrierethemen und professionelle Foto-Termine zählen zum weiteren Service der Messe.

Das Autohaus Mercedes Rosier an der Ammerländer Heerstraße wird für die Job-Messe komplett leer geräumt. „Wir lassen unsere Job-Messen wegen des besonderen Ambientes immer in Autohäusern stattfinden“, sagt Kylvag. Fachmessen seien gut in Messehallen aufgehoben, „Besuchermessen aber brauchen Atmosphäre und Licht – das finden wir in Autohäusern“.


Grundsätzlich sei es so, dass sich Unternehmen stärker aktiv um Personal kümmern, zudem biete die Messe die Chance, direkt mit Personalchefs ins Gespräch zu kommen, was gerade für ältere Arbeitnehmer oft besser sei, als eine Bewerbung.

Aussteller und weitere Infos

unter www.job-messen.de