OLDENBURG - Ein Wochenende voller Zukunft: Die Jobmesse gastiert am Sonnabend und Sonntag (18. und 19. April) bereits zum dritten Mal in Oldenburg. Weit über 50 Aussteller präsentieren sich und ihre Angebote jeweils von 10 bis 17 Uhr im Autohaus Rosier an der Ammerländer Heerstraße 166-176.

Über 3300 Arbeits- und Ausbildungsplätze haben sie nach Angaben des Veranstalters Barlag Messen aus Osnabrück im Gepäck. Sie kommen aus den Bereichen Handel, Handwerk, Industrie und Dienstleistung sowie aus Hochschulen und Weiterbildungsinstituten.

Gute Tradition bei den Jobmessen ist es, dass auch die älteren Arbeitnehmer angesprochen werden. „Es spielt keine Rolle, wie alt der Bewerber ist, oder welche Vorbildung er vorzuweisen hat”, erklärte Projektleiter Martin Kylvag 2008: „Fündig werden alle, die sich in irgendeiner Weise beruflich verändern, weiterbilden oder einfach nur mal den Markt sondieren möchten.”

Seine Kollegin Imke Teerling ergänzt: „Die Messe richtet sich an Besucher aller Qualifikationen und Generationen zwischen 16 und 60 Jahren. Das heißt, sowohl an Schüler der Abschlussklassen, Studenten aller Fachrichtungen und Young Professionals, als auch an 50plus, Wiedereinsteiger, Berufswechselnde und Weiterbildungsinteressierte.“ Die Vermittlung von freien Stellen, Ausbildungsplätzen und Traineeprogrammen gehöre dabei ebenso zum Programm, wie Vorträge verschiedener Referenten, ein kostenloser Bewerbungsmappencheck und ein professioneller Bewerbungsfoto-Service.

Bei den ersten beiden Messen in Oldenburg waren jeweils etwa 13 000 Besucher gekommen – beim ersten Mal standen die Menschen Schlange am Stand von Ikea. Der schwedische Möbelriese nutzte 2007 die Messe, um Personal für das neue Möbelhaus in Oldenburg zu rekrutieren. Trotz des Fehlens dieses Zugpferds blieb die Besucherzahl 2008 konstant. „Das zeigt, dass die Leute aus Interesse kommen und wir es geschafft haben, die Messe vielfältig zu gestalten”, sagte Kylvag. Der Schwede in Osnabrücker Diensten lobte aber auch die hiesige Wirtschaftsstruktur: „Die Mischung der Unternehmen aus der Region ist eine der besten aller unserer Messen. Da ist für jeden, der sich beruflich orientieren oder verändern möchte, etwas dabei.”


Entsprechend dem Messeformat ist auch das Ambiente außergewöhnlich: Das Mercedes-Benz Autohaus Rosier ist bewährter Schauplatz. Nach dem Organisatoren-Motto „Automobile raus, Messe rein“ biete das Autohaus, so Imke Teerling, eine optimale Beschaffenheit für die Ausrichtung der Messe, bei der sich Besucher und Aussteller in einer besonders angenehmen Atmosphäre begegnen sollen.

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