OLDENBURG - Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) hat für rund vier Millionen Euro ein Grundstück bei ihrer Versuchsanstalt in Hannover verkauft – und wird zehn Prozent davon in eine Stiftung einbringen. Mit dem Erlös sollen Relikte aus der jüdisch geprägten Geschichte der Anstalt erhalten werden. Das kündigte der bisherige LWK-Präsident Fritz Stegen an. Während der Verkaufsverhandlungen habe sich eine jüdische Vereinigung eingeschaltet. Unterdessen wurden in den LWK-Vorstand neben Präsident Johann Arendt Meyer zu Wehdel (Badbergen) aus Weser-Ems gewählt: Erich Hinrichs (Wittmund), Jens Schachtschneider (Dötlingen), Hermann Wester (Haren), Martin Meinerling (Bösel) und Manfred Rauert (Dwergte).
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
