OLDENBURG - Beim Wiedersehen nach mehreren Jahrzehnten hatten sich die Ehemaligen viel zu erzählen. Es wurde über die Vergangenheit geredet, aber auch über aktuelle Entwicklungen.
Grundschule
Harlingerstraße
Wahre Detektivarbeit musste Walter Haase bei der Suche nach den Adressen seiner ehemaligen Schulkameraden der Grundschule Harlingerstraße leisten. Nicht alle hat er gefunden – aber viele. Von denen kamen 24 Mitschüler der Entlassungsjahrgänge 1952 bis 1954 zum Treffen. Das begann in ihrer früheren Wirkungsstätte. Schulleiter Heinrich Olberding führte die Ehemaligen durchs Haus. „Da hat sich viel verändert“, so Walter Haase. Beeindruckt haben ihn die vielen Computer. „Die Kinder wachsen damit ja heutzutage auf.“
An der Kaffeetafel im Oldenburger Kegelcentrum wurde ausgiebig in Erinnerungen geschwelgt. „Wir haben früher ja viel Quatsch gemacht, und dann musste man zur Strafe in der Ecke stehen oder bekam was auf die Finger“, sagt Haase. Nach Stunden endete das gemütliche Beisammensein mit dem Beschluss, sich in drei Jahren wiederzusehen.
Metallhandwerk-
Meisterschüler
30 Jahre nach ihrer Meisterprüfung im Metallhandwerk trafen sich erstmalig die ehemaligen Meisterschüler des Jahrgangs 1979 wieder. Der amtierende Obermeister der Metall-Innung Oldenburg, Hans-Jürgen Sander, hatte das Wiedersehen organisiert.
Damals nahmen 33 angehende Meister aus dem Schlosser-, Maschinenbau-, Werkzeugmacher-, Drechsler- und Landmaschinenhandwerk am Meisterkurs der Handwerkskammer Oldenburg teil. 15 ehemalige Schüler kamen zum Treffen: Hartmut Neumann, Egon Oberstech, Ernst Schreuder, Lothar Hannig, Konrad von Husen, Heinz Fugel, Karl-Heinz Eidmann, Hans-Jürgen Sander, Hans-Gerd Buschmann, Karl-Heinz Hagedorn, Ade Ogunyena, Jan Gerd Müller, Ernst Harms, Franz Josef Brinkmann und Rainer Westermann. Besonders freuten sie sich, dass auch ihr damaliger Zeichenlehrer Gottfried Slamka mit von der Partie war.
Das Treffen begann mit einem Empfang im Kammersaal der Handwerkskammer und war für alle mit etwas Ehrfurcht verbunden, denn in diesem Raum wurden seinerzeit die erhofften Meisterbriefe feierlich überreicht. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Heiko Henke, und die Vorsitzende der Meisterprüfungskommission, Antje Krebs, vermittelten einen Einblick in die Aufgaben der Handwerkskammer und das moderne Prüfungswesen.
Anschließend stand ein Besuch im Hörzentrum Oldenburg auf der Tagesordnung. Dr. Gundula Meißner vermittelte den Gästen nicht nur die interessanten, sondern auch die empfindlichen Seiten des Hörens. „Ein unvergessenes Erlebnis“, erklärten die ehemaligen Meisterschüler einstimmig.
Am Abend wurde es gemütlich beim Treffen am rustikalen Büfett im Hotel Bavaria. Zum Abschluss stand am nächsten Morgen eine Betriebsbesichtigung in der Firma Georg Sander auf dem Programm. Hans-Jürgen Sander gab den Teilnehmern einen Einblick in die spezielle handwerkliche Verarbeitung der technischen Kunststoffe.
