OLDENBURG - Elisabeth Sandbrink wird Nachfolgerin. Sie war bislang Verwaltungsdirektorin.

von sabine Schicke

Das Pius bekommt eine neue Geschäftsführerin: Elisabeth Sandbrink übernimmt die Nachfolge von Dr. Robert Riefenstahl. Wie der Verwaltungsrat des Hospitals am Freitag bekannt gab, wird der bisherige Geschäftsführer nach 15 Jahren das Haus verlassen und stellt sich in Berlin einer neuen Herausforderung. Zum 1. Juli leitet er dort als Geschäftsführer ein Unternehmen der Krankenhauswirtschaft. Elisabeth Sandbrink war bislang kaufmännische Direktorin des Krankenhauses und hat eng mit Riefenstahl zusammengearbeitet.

„Auf diese Weise ist gewährleistet, dass das Krankenhaus den erfolgreichen Weg der ständigen qualitativen Weiterentwicklung im Sinne des gemeinsam entwickelten Leitbildes und der Führungsgrundsätze kontinuierlich fortsetzt“, erläutert der Vorsitzende des Pius-Verwaltungsrates, Pfarrer Meinhard Ratzke. Allgemein wurde das Ausscheiden des Geschäftsführers bedauert.

Riefenstahl, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird, begründete seine Entscheidung damit, dass er immer den Wunsch gehabt habe, sich noch einmal stärker krankenhausübergreifend mit allgemeinen Fragestellungen der Krankenhaus- und Gesundheitsökonomie zu beschäftigen. An seinem neuen Arbeitsplatz werde er überwiegend als Berater in einem internationalen Umfeld tätig sein. Dennoch falle ihm der Abschied aus Oldenburg und insbesondere vom Pius-Hospital äußerst schwer.


Elisabeth Sandbrink (46) und Robert Riefenstahl sprechen von einem motivierten Team und einer guten Zusammenarbeit im Pius-Hospital, das für die Zukunft gut aufgestellt sei.

Die künftige Geschäftsführerin, die seit 1991 als Verwaltungsdirektorin in die Entscheidungen eingebunden war, setzt auf die qualitative Weiterentwicklung des bislang schon erfolgreichen Pius-Konzepts mit einem engagierten Team aus Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Krankenhaus will sie in seiner guten Positionierung in der Gesundheitswirtschaft im Nordwesten und in Oldenburg stärken. Dazu setzt sie vor allem auf Kooperation.