• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Aufsichtsrat liegt jetzt Untersuchungsbericht vor

07.09.2017

Oldenburg Nach Korruptionsvorwürfen gegen Mitarbeiter einer Tochter des Oldenburger Energiekonzerns EWE liegt dem Aufsichtsrat ein umfassender Untersuchungsbericht vor. Nach Angaben des Präsidiumsmitglieds Heiner Schönecke will das Kontrollgremium an diesem Freitag über die Analyse und mögliche Konsequenzen beraten. „Wir werden das abschließend behandeln“, sagte Schönecke.

Seit Januar hat die Konzernrevision mit Hilfe einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft untersucht, ob es bei EWE Netz Unregelmäßigkeiten gegeben hat. Nach Medienberichten sollen Mitarbeiter der EWE-Tochter für Aufträge an fremde Unternehmen Gegenleistungen gefordert und erhalten haben. Das Unternehmen selbst erläuterte die Art von „Unregelmäßigkeiten“ nicht. EWE Netz betreibt unter anderem ein Strom- und Erdgasnetz im Ems-Weser-Elbe-Gebiet sowie Erdgasnetze in Brandenburg, Nordvorpommern und auf Rügen.

Große Reportage: EWE in der Krise – Wir konnte das passieren?

Im Februar teilte ein Sprecher mit, dass nicht Einzelpersonen, sondern das Unternehmen EWE Netz insgesamt untersucht würde. „Beauftragt wurde eine vorbehaltlose und vollumfängliche Prüfung aller Geschäftsvorfälle“, hieß es. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt seit Monaten wegen Korruptionsverdachts und ließ im März Räumlichkeiten einer EWE-Niederlassung in Cuxhaven durchsuchen.

Ein weiteres Thema, mit dem sich der Aufsichtsrat beschäftigen muss, sind Vorwürfe, dass bei der Gewährung von Gehaltszuschlägen an EWE-Netz-Mitarbeiter möglicherweise keine Sozialabgaben abgeführt wurden. Im Juni teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sie gegen drei Führungskräfte aus dem EWE-Konzern ermittelt.

Alle Berichte zur Führungskrise bei EWE im NWZ-Spezial

Die vergangenen Monate waren für das Unternehmen, das eines der größten deutschen Stromversorger Deutschlands ist, turbulent. Im Februar entließ der Aufsichtsrat den bisherigen Vorstandschef Matthias Brückmann wegen einer Vielzahl grober Verfehlungen. Seitdem sind drei von fünf Vorstandsmandaten frei. Nach Angaben des Aufsichtsratschefs Bernhard Bramlage sollen die Personalentscheidungen noch in diesem Jahr getroffen werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.