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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Polizei warnt: Oldenburg am Dienstag meiden

19.10.2019

Oldenburg Die Polizei warnt für kommenden Dienstag vor einem Verkehrschaos in Oldenburg. Sie rät Autofahrern, das Stadtgebiet weiträumig zu umfahren und nach Möglichkeit aufs Fahrrad oder die Bahn umzusteigen, hieß es am Freitag.

Grund dafür ist die Demonstration der Bauernbewegung „Land schafft Verbindung“, die für diesen Tag auf der Freifläche neben den Weser-Ems-Hallen angemeldet ist. Deutschlandweit gehören der Bewegung nach eigenen Angaben rund 30 000 Landwirte an. Zu der Demo in Oldenburg werden mehr als 1000 Teilnehmer aus dem gesamten Nordwesten Niedersachsens erwartet. Sie wollen gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung mit immer neuen Auflagen für die Landwirte protestieren.

Für die Verkehrswarnung hat die Polizei allen Grund: Nach NWZ-Informationen ist das erklärte Ziel der Landwirte, Oldenburg „irgendwie dichtzumachen“. Nach dem Prinzip eines Sternmarschs solle die Huntestadt aus allen Richtungen angefahren werden. Allein 1000 Schlepper werden erwartet. Zudem protestieren nicht nur Landwirte, sondern alle, die sich der Landwirtschaft verbunden fühlen, auch Firmen, die von der Landwirtschaft leben.

Landwirte aus den Kreisen Oldenburg, Cloppenburg und Vechta planen NWZ-Informationen zufolge, über die Bundesstraße  213 anzureisen. Spätestens um 10.30 Uhr wollen sie an den Weser-Ems-Hallen sein, die Demo beginnt um 11 Uhr.

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Die Polizeidirektion Oldenburg bereitet sich mit umfangreichem Kräfteaufgebot auf den Protest vor. Sie rechnet mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen, die ganztägig – insbesondere auch durch die An- und Abreise mit Traktoren und anderen landwirtschaftlichen Gefährten – verursacht werden. Betroffen seien das gesamte Oldenburger Stadtgebiet, sämtliche Zufahrtsstraßen sowie auch das weitere Umland. Die Demonstration soll friedlich ablaufen, hieß es aus gut unterrichteten Kreisen.

Proteste der Landwirte hatte es bereits diese Woche in den Niederlanden gegeben. Am Montag hatten Landwirte wegen neuer Umweltauflagen mit Treckern das Verwaltungsgebäude der Provinz Groningen gestürmt. Am Mittwoch blockierten Tausende Bauern in Den Haag mit ihren Traktoren Straßen. Die niederländischen Bauern klagen, dass sie zu hart von Maßnahmen zur Reduzierung des Stickstoff-Ausstoßes getroffen würden.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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