OLDENBURG - Hilfe beim Nestbau: Nisthilfen für Mehlschwalben wurden nun an einem Mehrfamilienhaus an der Straße Ewigkeit im Stadtsüden montiert. Finanziert hat diesen Hausbau für die Schwalben die GSG, nachdem Mitglieder der Franziskushilfe Tier und Mensch das Unternehmen im April darauf hingewiesen hatte, dass die angestammten Nester der Zugvögel während der Hausrenovierung entfernt worden waren (NWZ berichtete).
Mehlschwalben brüten wie auch die Mauersegler in höhlenartigen Nestern, die sie kunstvoll an die Hauswände kleben und in die sie jedes Jahr treu zurückkehren – nicht nur, wenn die Straße Ewigkeit heißt. Norbert Adler montierte nun die modernen Nisthilfen, die u.a. auch der Nabu anbietet. Sie können nach Information der Tierschützer sogar das Verschmutzen der Hauswände mit Vogelkot vermeiden.
Mehlschwalben wie auch deren Verwandte stehen ebenso wie die Nester unter Naturschutz. Die GSG willigte sofort ein, die Nisthilfen an den Häusern zu montieren. Nun freuen sich alle darüber, dass die letzten vier Mehlschwalben-Paare aus der Buschhagenniederung im Stadtsüden wieder eine Heimat finden.
Mehlschwalben stehen nach Auskunft des Nabu-Ornithologen Volker Moritz bereits in der Vorwarnstufe zur Roten Liste
