• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Döner-Diskriminierung

02.12.2017

Oldenburg Ausgerechnet dem Döner droht das Aus. Eine Döner-Diskriminierung sozusagen. Und alles nur wegen dieser „bösen“ Phosphate, die in vielen anderen Lebensmitteln erlaubt sind, aber nicht in denen, die tiefgefroren ausgeliefert werden. Doch so gelangt nun mal der Döner in die Imbisse. Und ohne Phosphate würden die Fleischspieße quasi auseinanderfallen. Gleiches gilt übrigens für den griechischen Bruder im Fleische, das Gyros.

Phosphate: Das klingt nach Chemie, nach gelb-grün leuchtenden Dämpfen aus Reagenzgläsern. Und – sagen wir’s doch gleich: nach Gift. Und das will ja schließlich keiner essen. Dabei sollen laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit bis zu 4200 Milligramm Phosphate pro Tag unbedenklich sein. Eine Portion Döner hat angeblich um die 134 Milligramm. Da muss ein Nachtschwärmer nach einer Kneipentour aber weit über die Würgegrenze hinaus futtern, bis er dank Döner in die Bedenklichkeitszone kommt.

Der berühmte Arzt und Philosoph Paracelsus sagte einmal sinngemäß: Die Dosis macht das Gift. Diesen Satz sollten sich auch die Grünen und Sozialisten im EU-Parlament hinter die Ohren schreiben, bevor sie ausgerechnet dem beliebten Döner mit der Verbotskeule eins überbraten.

Norbert Martens
Redakteur
Online-Redaktion
Tel:
0441 9988 2153

Weitere Nachrichten:

EU-Parlament

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.