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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Worte statt Taten

17.04.2018

Oldenburg Altmaiers wohlfeiler Appell an die Autoindustrie, ihre Geschäftsmodelle an die ökologische und digitale Zukunft anzupassen, dürfte den meisten Dieselfahrern mittlerweile mächtig auf die Nerven gehen. Letztlich ist es substanzloses Appellieren einer offenbar ohnmächtigen Politik, die sich nach wie vor beharrlich weigert, die notwendigen Konsequenzen aus dem Dieselskandal und dem Streit um Fahrverbote zu ziehen.

Nach Bundesverkehrsminister Scheuer kommt auch von Altmaier nicht der kleinste Hinweis darauf, dass eigentlich dringend Hardware-Nachrüstungen der Industrie für schmutzige Diesel geboten sind, um damit die kalte Enteignung der Dieselfahrer zu verhindern und sofort eine nennenswerte Reduzierung der Schadstoffbelastungen zu erreichen. Stattdessen entschwebt auch der Bundeswirtschaftsminister einmal mehr nach Fantasien, wo die Elektroautos alle Umwelt-, Mobilitäts- und Wirtschaftsprobleme dieser Welt lösen als allein seligmachender Faktor zur Erhaltung von Millionen Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer.

Man kann es schon fast grob fahrlässig nennen, mit welcher Banalität auch der Bundeswirtschaftsminister in der Mobilitätskrise argumentiert. Die einseitige Festlegung auf die Elektromobilität könnte sich als technologischer Bumerang erweisen, denn die, so Altmaier, „umweltfreundliche Automobilität der Zukunft“ könnte ohne Weiteres ganz woanders liegen, zum Beispiel in der Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzelle.

Thomas Haselier

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