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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Wasserstoff regionaler Hoffnungsträger

30.08.2018

Oldenburg Wasserstoff ist ein Energieträger, auf dem viele Hoffnungen für die Zukunft liegen. Und davon könnte auch der Nordwesten profitieren. Über den aktuellen Stand informierten Experten am Mittwoch bei einer Fachveranstaltung des Energieclusters Olec im Bundestechnologiezentrum für Elek­tro- und Informationstechnik (BfE) in Oldenburg. Es war der Auftakt für die Olec-Jahrestagung an diesem Donnerstag. Mehrere Referenten sprachen unter anderem über verschiedene Technologien, ihre Vor- und Nachteile.

Mitte kommenden Jahres soll die erste Wasserstofftankstelle in Oldenburg eröffnet werden. Es handelt sich um die Shell-Tankstelle an der Cloppenburger Straße. „Die Wasserstofftankstelle ist auch für Nutzfahrzeuge geeignet, die mit einer höheren Barzahl betankt werden. Daher ist sie für den Infrastrukturaufbau sehr wichtig“, sagte Klaus Stolzenburg von der Planet Planungsgruppe Energie und Technik GbR, der die Veranstaltung moderiert hat.

Eine Herausforderung sind noch die Kosten. Ziel ist es daher, die Investitionskosten zu senken. Hier richten die Experten auch einen Appell an die Politik, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen – vor allem mit Blick auf die Belastung durch Energieumlagen, erklärte Dr.-Ing. Martin Robinius, Abteilungsleiter Verfahrens- und Systemanalyse, Forschungszentrum Jülich GmbH. Sowohl batteriebetriebenen als auch mit Wasserstoff angetriebenen Elektromotoren gehöre die Zukunft, „da jede Technik ihr Einsatzgebiet hat“, erklärten die Experten. „Von der Infrastrukturseite werden wir beides brauchen und von der fahrzeugtechnischen Seite wird es gut sein, beides zu haben“, sagten sie. Langfristig sei Niedersachsen das zentrale Produktionsland der erneuerbaren Energien und künftiger zentraler Wasserstoffproduzent in Deutschland, erklärte Robinius. Auf lange Sicht könne er sich ein Reallabor vorstellen, „in dem wir eine Salzkaverne anschließen und eine Pipeline bauen“.

Sabrina Wendt
Redakteurin
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2042

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