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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Partnersuche Beim Versorger: Erste Namen im Bieter-Wettstreit bei EWE

10.04.2019

Oldenburg Die

Suche nach einem neuen Partner für die Oldenburger EWE geht auf die entscheidende Phase zu. „Im Frühsommer ist mit ersten Angeboten zu rechnen“, sagte EWE-Pressesprecher Christian Bartsch auf Anfrage unserer Zeitung. Wer sich für das im Schaufenster stehende 26-Prozent-Paket interessiert – dazu schießen derweil die Spekulationen ins Kraut.

„Mindestens vier Investorengruppen“ seien interessiert, berichtete jetzt die „Börsen–Zeitung“. Sie beruft sich auf Informationen von Insidern. Die Frist für unverbindliche Interessenbekundungen ist im März abgelaufen. Mit ersten verbindlichen Angeboten werde im Mai gerechnet.

Nach Informationen der „Börsen-Zeitung“ gehören zu den Kaufinteressenten: ein Konsortium aus dem niederländischen Pensionsfonds PGGM mit der Deutsche-Bank-Tochter DWS; der Ölkonzern Shell; ein Konsortium aus dem australischen Investor Macquarie und dem Versicherer Allianz sowie schließlich ein Konsortium aus dem australischen Infrastruktur-Investor IFM mit dem kanadischen Pensionsfonds Omers.

Was an diesen sprudelnden Namen letztlich dran ist, wird sich zeigen. Bei allen wäre ein Interesse plausibel – weil es im Energie-Umfeld passen würde oder stabile laufende Erträge besonders gut zum Geschäft passen. Bei EWE wurden die kursierenden Adressen mit den üblichen Floskeln kommentiert: Man könne die „Informationen/Behauptungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren, weil wir während des laufenden Verfahrens generell keine Wasserstandsmeldungen abgeben“. Das ist durchaus üblich, auch mit Blick auf Publizitätspflichten bei börsennotierten Firmen.

Das Paket an EWE steht letztlich zum Verkauf, weil sich die Erwartungen an eine strategische Partnerschaft mit dem Energiekonzern EnBW (Karlsruhe) nicht erfüllt haben. Man trennt sich, die 26 Prozent sind wieder frei.

EnBW hält zurzeit noch etwa sechs Prozent der EWE-Aktien. Rund zehn Prozent liegen bei der EWE, 84 Prozent bei Verbänden von Gebietskörperschaften aus dem Elbe-Ems-Gebiet.

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Aus dem Paket-Verkauf wird laut Schätzungen ein Betrag von bis zu 1,5 Milliarden Euro erwartet. Dies wäre die größte Transaktion im Energiesektor seit dem Megadeal von RWE und Eon um Innogy.

Die „Börsen-Zeitung“ bietet ihren Lesern übrigens noch eine weitere Spekulation an: „Auf den Anteilsverkauf könnte mittelfristig auch ein Börsengang folgen“, heißt es da.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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