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Programm Objekte verbinden Tradition und Moderne

Eilert Freese

Oldenburg - Man mag es kaum glauben, aber in Oldenburg soll es 2500 denkmalgeschützte Häuser, Kirchen, private und öffentliche Bauten und Einrichtungen geben. 50 davon öffnen am Sonntag, 10. September, ihre Türen.

Oldenburg steht an diesem Tag im Zeichen des Denkmalschutzes und ist Gastgeber der bundesweiten Eröffnung des „Tag des Denkmals“. „Es ist Deutschlands größte Kulturveranstaltung, ein Ableger der „European Heritage Days“, die auf Initiative des Europarates gegründet wurde“, so Dr. Steffen Skuldelny vom Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Auch die Deutsche Bahn ist dabei und „steht Rede und Antwort zur Gleishalle“, so Gabriele Nießen, Stadtbaurätin in Oldenburg. „Wir haben gleich zwei große Veranstaltungen in diesem Jahr zu bewältigen“, sagte Nießen und nannte auch den „Tag der Denkmalpflege“ im Juni an und in der Exerzierhalle. „Wir wollen das Engagement der Bürgerinnen und Bürger um die Denkmalpflege in Oldenburg würdigen“, so Nießen.

Bauministerin kommt

Die Stadt und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz laden alle am 10. September ein, ab 11 Uhr in Oldenburgs historischem Zentrum auf dem Rathausmarkt das große Denkmalfest mitzufeiern. Bundesbauministerin Barbara Hendricks wird dort den Tag bundesweit eröffnen und im Anschluss daran unter anderem mit Niedersachsens Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic an einer Gesprächsrunde zum Thema „Warum Denkmalpflege?“ teilnehmen.

Infostände laden bis 17 Uhr ein, sich über Initiativen und Aktionen rund um den Denkmalschutz zu informieren. Das Motto des Tages lautet „Macht und Pracht“. Eine App für die deutschlandweite Aktion wurde initiiert. Bundesweit haben mehr als 7500 Denkmale geöffnet.


Stadt prädestiniert

Vor diesem Hintergrund freut sich Dr. Steffen Skudelny: „Es fiel uns leicht, Oldenburg als Stadt der bundesweiten Eröffnung auszuwählen“, so Skudelny. Mit dem eindrucksvollen Bestand, den hiesigen Förderprojekten (Lambertikirche, das herzogliche Mausoleum, das Degode-Haus) und nicht zuletzt dem engagierten Ortskuratorium sei die Stadt für eine solche Veranstaltung prädestiniert.

Zur Vorbereitung hatte sich Klaus Büscher vom Amt für Bauordnung sechsmal mit einer Projektgruppe getroffen. Dabei waren u.a. die Oldenburgische Landschaft, das Ladesamt für Denkmalpflege und Oldenburg Tourismus. „Es bestehen etliche Veröffentlichungen über denkmalgeschützte Einrichtungen, aber am 10. September kann man sich direkt begeistern.“

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