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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Schlossabend In Oldenburg: Europa wieder handlungsfähig machen

03.12.2018

Oldenburg Die Weiterentwicklung der EU sollte möglicherweise zunächst in einem kleinen, vorangehenden Kreis von Staaten vollzogen werden – als mit allen 27. Diesen nicht ganz neuen, aber wegen spezieller Verhältnisse in mehreren EU-Staaten sehr passend erscheinenden Vorschlag machte der Fernsehjournalist Rolf-Dieter Krause beim traditionellen „Schlossabend“ der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg – Der Kleine Kreis.

Die EU sei schon seit einiger Zeit in wichtigen Fragen nicht handlungs- und reformfähig, erläuterte Krause (67), der von 2001 bis 2016 das Brüsseler ARD-Studio geleitet hatte und trotz aller Probleme als großer Anhänger der europäischen Einigung gilt. So präsentierte er sich auch vor der rund 150 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Oldenburger Schloss.

Ein erheblicher Teil der Staaten würde aber wegen des Zustands ihrer politischen Ordnung heute gar nicht mehr den einstigen Aufnahmekriterien entsprechen, sagte Krause mit Blick etwa auf Polen oder Ungarn. Zugleich würden über das Einstimmigkeitsgebot aber echte Sanktionen gegen solche Staaten blockiert, wie auch wichtige Reformen und Fortschritte für die EU. Auch seien einige Staaten zu sehr auf den eigenen Vorteil bedacht. Krause betonte: „Die EU braucht handlungsfähige, durchsetzungsstarke Akteure.“

Der Vorstandsvorsitzende des Kleinen Kreises, Martin Steinbrecher, betonte, Europa und die EU seien auch zentrales Thema für den Kleinen Kreis. „Wir sind darauf angewiesen.“ Das Thema stehe im Mittelpunkt der aktuellen Bildungsarbeit. Die Wirtschaftliche Vereinigung unterstütze zudem Zukunftsprojekte aus Bereichen wie Agrar (Uni Vechta) sowie in Oldenburg die u.a. mit Unternehmen wie Cewe vorangetriebene Stiftungsprofessur für Künstliche Intelligenz, den „IT-Campus“ für eine Art „Silicon Valley“, dann die European Medical School oder auch eine Juniorprofessur für Versicherungs- und Finanzmathematik, die u.a. von der Öffentlichen favorisiert wird. In der Region sei „einiges in Bewegung gekommen“, freute sich Steinbrecher.

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Der „Abend im Schloss zu Oldenburg“ ist eine der bedeutendsten Wohltätigkeitsveranstaltungen im Nordwesten. Es kamen gut 29 000 Euro an Spenden zusammen. Damit sollen vier Einrichtungen unterstützt werden, von einer Station am Klinikum Oldenburg für Jugendliche mit Problemen, über den VHS-Bildungsfonds (u.a. Lernbegleitung) in Wilhelmshaven, das Frauen- und Kinderschutzhaus (Vechta) bis zur Dietrich Bonhoeffer-Klinik in Großenkneten (Arbeit mit Abhängigen).

Der Journalist Ludger Abeln rundete die Veranstaltung wie üblich mit einer stimmungsvollen plattdeutschen Gegenrede ab. Zu Europa gebe es „keine Alternative“. Nur gemeinsam hätten die Staaten Gewicht in der Welt, sagte er.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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