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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Schlossabend In Oldenburg: „Medizinstudiengang ist gelebte Zukunft“

04.12.2017

Oldenburg Aus EU-Sicht bestehe kein Zweifel, dass Deutschland trotz länger dauernder Regierungsbildung handlungsfähig sei. „Es ist auch nicht so, dass die EU stehenbleibt, bis es wieder eine Regierung gibt“, sagte der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn beim traditionellen Schlossabend der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg – Der Kleine Kreis. Auch die geschäftsführende Übergangsregierung könne diverse Projekte mit voranbringen, etwa zur Klimapolitik, Digitalisierung oder gemeinsamer Verteidigungspolitik, sagte der leidenschaftliche Europäer vor rund 200 Repräsentanten der regionalen Wirtschaft und Verwaltung im Oldenburger Schloss.

Nicht angegangen werden könnte zurzeit allerdings etwa die Reform der Euro-Gruppe sowie die Etablierung eines europäischen Finanzministers oder eines EU-Währungsfonds. „Deutschland muss bei so etwas dabei sein“, betonte der Referent. Generell seien die Erwartungen an Deutschland auf europäischer Ebene „sehr groß“. Die Zukunft Europas müsse aktiver gestaltet werden. „Europa wartet auf den Beitrag der Bundesrepublik“, sagte Asselborn mit Blick auf eine künftige Regierung. Sie müsse eine „wichtige Rolle als Impulsgeber spielen“ und die Sache zur „Herzensangelegenheit“ machen. Sehr kritisch äußerte der Luxemburger sich bei seinem europa- und weltpolitischen Rundumschlag zu Staaten, die sich von rechtsstaatlichen Grundwerten der EU entfernen würden, er nannte Polen und Ungarn. Mann müsse „Kante zeigen“ und dürfe „nicht tatenlos zusehen, wie die Wertegemeinschaft erodiert“.

In seiner plattdeutschen „Gegenrede“ beklagte der Journalist Ludger Abeln auf humorvolle Weise eine Entfremdung zwischen EU und Bürgern. Viele wüssten gar nicht: „Wer ist Dein EU-Abgeordneter“. Und er nahm Eigenheiten des Großherzogtums („viele Briefkästen“) auf die Schippe und lobte die Rolle in Europa: „Kleines Luxemburg – großer Asselborn!“)

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Martin Steinbrecher als Vorstandsvorsitzender des gastgebenden Kleinen Kreises stellte die European Medical School (Oldenburg/Groningen) als „Beispiel für ein lebendiges Europa“ heraus. Solche grenzüberschreitenden Projekte zwischen dem Nordwesten und der Provinz Groningen seien „gelebte Zukunft“. Steinbrecher begrüßte es, dass die Landesregierung die Zahl der Medizin-Studienplätze in dem internationalen Studiengang erhöhen wolle. Dafür habe sich auch die Wirtschaft starkgemacht. Dies sei „ein toller Erfolg“.

Der Kleine Kreis engagiert sich seit Jahrzehnten für Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft. Zugleich unterstützt er mit dem Spendenerlös des Schlossabends (dieses Mal kamen 29 000 Euro zusammen) regionale Einrichtungen. In diesem Jahr sind das: Hospiz St. Peter (Oldenburg), Kinderhilfe Wiki (Wilhelmshaven), Kontaktstelle im Haus Bethanien (Cloppenburg) und Jugendhilfe Collstede (Zetel).

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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