OLDENBURG - Im Hospiz St. Peter finden Menschen Aufnahme, deren Lebenszeit durch eine unheilbare, fortschreitende Erkrankung begrenzt ist. Ihnen soll ein selbstbestimmtes und vor allem würdevolles Leben bis zuletzt ermöglicht werden. Mindestens zehn Prozent seines Etats muss das Haus in jedem Jahr über Spenden erwirtschaften. Das entspricht einem Betrag von etwa 200 000 Euro.
Groß war daher am Mittwoch die Freude bei Hospiz-Leiterin Anne Rameil, als Professor Dr. Heinz-W. Appelhoff, Vorstandsvorsitzender des Kleinen Kreises, eine Spende in Höhe von 12 000 Euro überreichte. Seit mehr als zehn Jahren unterstützt die Wirtschaftliche Vereinigung das Hospiz. „Es ist schon sehr beeindruckend, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jahren seit der Gründung auf die Beine gestellt haben“, sagte Appelhoff. Bei der Spendenübergabe waren auch Dr. Jörg Bleckmann, Ehrenvorsitzender des Kleinen Kreises, und Geschäftsführer Jürgen Lehmann anwesend. Gabriele Nellissen vertrat den Verein Hospiz St. Peter.
Nach Angaben von Appelhoff gehört es zur guten Tradition der Wirtschaftlichen Vereinigung, beim Schlossabend für karitative Zwecke zu sammeln. 33 211 Euro spendeten die Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Verwaltung Anfang Dezember beim jüngsten Schlossabend.
Weitere Spenden erhalten das Wohnheim des Caritas-Vereins Altenoythe, das Kinderzentrum Oldenburg und die Carlo-Collodi-Schule in Westerstede. Die 12 000-Euro-Spende des Kleinen Kreises möchte das Hospiz für den Kauf neuer Gartenmöbel und die Finanzierung einer Überdachung der Krankenwagen-Zufahrt verwenden.
