OLDENBURG - 1200 Mietwohnungen in der Stadt standen 2009 leer – zu diesem Schluss kommt eine Studie des Energiedienstleisters Techem und des Marktforschungsinstituts Empirica. Damit konnten Mieter ständig auf 2,7 Prozent des 43 252 Wohnungen von professionellen Vermietern zugreifen, schreiben die Autoren der Studie.

Damit liegt Oldenburg auf Platz 49 von 100 untersuchten Städten. Die niedrigsten Leerstände haben demnach die westdeutschen Städte Erlangen (0,4 Prozent), Karlsruhe (0,8), Baden-Baden und Kempten (je 0,9), Memmingen (1,0) sowie Ingolstadt und München (je 1,1 Prozent). Leerstände mit zehn Prozent und mehr haben die ostdeutschen Städte Frankfurt (Oder) mit 10,0, Halle (Saale) mit 13,6 und Schwerin als Schlusslicht mit 15,4 Prozent. Im Westen haben Emden (13,6), Pirmasens (8,3), Bremerhaven (5,8) und Straubing (5,6 Prozent) die höchsten Quoten.

Experten beklagen demgegenüber seit längerem, dass es in Oldenburg an kleinen, günstigen Wohnungen fehle.

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