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Aktualisiert vor 18 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Das ist der neue Vorstandsvorsitzende

12.01.2018

Oldenburg Fast ein Jahr war der Posten des Vorstandsvorsitzenden bei der EWE unbesetzt. An diesem Freitag endet nun die Vakanz bei dem Oldenburger Energie- und Telekommunikationskonzern. Der neue Vorstandschef Stefan Dohler tritt sein Amt an.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit den über 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von EWE daran zu arbeiten, dass die Menschen in unserer Region auch in Zukunft bei allen Fragen der Energieversorgung und Telekommunikation auf uns setzen“, wird der 51-Jährige in einer Mitteilung des Konzerns zitiert. Der Posten des EWE- Vorstandsvorsitzenden war seit Monaten vakant. Am 22. Februar 2017 hatte der EWE-Aufsichtsrat im Zuge der Klitschko-Spendenaffäre den damaligen Vorstandschef Matthias Brückmann wegen einer „Vielzahl grober Verfehlungen“ entlassen.

Dohler kommt vom schwedischen Energieunternehmen Vattenfall an die Hunte. Seit 2012 gehörte er der Führung der Vattenfall-Gruppe an, zuletzt als Finanzvorstand der Vattenfall AB in Stockholm. Dohler, der gebürtig aus Cochem an der Mosel stammt und lange in Hamburg gelebt hat, ist gelernter Seemann, Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik und besitzt einen Master of Business Administration (MBA). Vor seiner Arbeit bei Vattenfall war er u.a. bei Blohm+Voss und beim Hamburger Energieversorger HEW, einem Vorgängerunternehmen von Vattenfall, tätig.

An seinem ersten Arbeitstag wird der neue Vorstandschef gleich ordentlich zu tun haben. Bei EWE steht am Freitag eine Sitzung des Aufsichtsrats an. In den ersten Tagen und Wochen wolle er vor allem das Gespräch mit Führungskräften und Mitarbeitern bei EWE suchen, ist aus seinem Umfeld zu hören. „Mir ist wichtig, zu Beginn möglichst viele Unternehmensstandorte, Mitarbeiter und damit EWE kennenzulernen“, sagte der 51-Jährige.

Mit dem Start von Dohler komplettiert sich auch der Vorstand bei EWE schrittweise wieder. Zuletzt waren durch Marktvorstand Michael Heidkamp und Finanzvorstand Wolfgang Mücher nur zwei von fünf Vorstandsposten besetzt. Der einstige Personalvorstand Nikolaus Behr musste bereits im Herbst 2016 gehen, weil er einen Ex-Mitarbeiter bespitzeln ließ, Technikvorstand Ines Kolmsee verließ EWE Ende 2016.

Das Technikressort soll zum 1. März Dr. Urban Keussen, zurzeit stellvertretender Vorstandsvorsitzender beim Übertragungsnetzbetreiber Tennet, übernehmen, wie EWE bereits Ende 2017 mitgeteilt hatte. Spätestens zum 1. Juli soll durch Marion Rövekamp, Personalmanagerin der DB Regio, dann auch der letzte vakante Vorstandsposten bei EWE, das Personalressort, besetzt werden.

Ganz abgeschlossen ist das Kapitel Brückmann für EWE indes noch nicht. Am kommenden Donnerstag beschäftigt sich das Landgericht Oldenburg mit dem Rauswurf. Brückmann klagt auf Wiedereinstellung und auf Zahlung ausstehender Bezüge seit der fristlosen Entlassung.

Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041

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