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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mit Mut und Flexibilität die Digitalisierung meistern

26.10.2018

Oldenburg Die Digitalisierung ist die große Unbekannte. Sie sorgt daher in Unternehmen für viel Gesprächsstoff. Wie stellen sich Unternehmen am besten darauf ein? An welchen Schrauben müssen sie drehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und werden Arbeitnehmer durch Maschinen ersetzt?

Beim Symposium des Arbeitgeberverbands Oldenburg (AGV) und des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) wurde am Mittwochabend in der Alten Fleiwa ausgiebig darüber diskutiert – und es wurde deutlich, dass die Arbeitswelt 4.0 durchaus Vorteile hat. „Es braucht aber Mut und Selbstvertrauen, die neue Technik anzuwenden“, sagte Dr. Martin Kuhlmann, Senior Researcher am Soziologischen Forschungsinstitut der Universität Göttingen, in seinem Impulsvortrag.

Digitalisierung lasse sich nur dann umsetzen, „wenn die Arbeitsorganisation und die Mitarbeiter vom Nutzen überzeugt sind“. Die Digitalisierung habe auf jedes Unternehmen einen anderen Einfluss. Kuhlmann hat festgestellt, „dass vor allem mittelständische Betriebe sehr pragmatisch und gut vorbereitet mit der Digitalisierung umgehen“.

Sicher sei aber, dass sich die Arbeitswelt ändern werde. Kuhlmann sprach von „teamartigen Arbeitsformen mit agiler Organisation“. Die Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter würden steigen, immer wichtiger werde das Lernen im Arbeitsprozess selbst. „Von zentraler Bedeutung ist es, dass die Mitarbeiter selbstständig den Weg in die digitale Welt beschreiten“, sagte er.

In der Podiumsdiskussion betonte Felix Thalmann, Geschäftsführer der Oldenburger Büfa-Gruppe: „Führungskräfte werden zunehmend zu Dienstleistern für ihre Mitarbeiter, sie müssen mit Fragen führen und Probleme lösen.“ Digitalisierung dürfe kein Selbstzweck sein.

Paul Bloem, Mitglied der Geschäftsleitung der Papenburger Meyer Werft, sagte, dass die digitale Welt vielfältig sei und junge und ältere Mitarbeiter voneinander profitieren würden. „Absolut wichtig ist es, die Digitalisierung für jeden einzelnen Mitarbeiter zu übersetzen und zu klären, warum sie in seinem Arbeitsbereich gut ist.“

Auf Innovationsteams setzt Dr. Joachim Schmidt, Leiter der Produktion der Premium Aerotec in Varel. Das sorge für Offenheit der neuen Technik gegenüber und schaffe den Mitarbeitern Freiräume zum Austausch.

Dr. Thorsten Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, erklärte, er gehe nicht von einem massiven Stellenabbau aus, sondern er rechne mit vielen neuen Berufsbildern. „Die Chancen überwiegen die Risiken und die Digitalisierung birgt ein hohes Potenzial zur Schaffung neuer Arbeitsplätze“, sagte er.

Die Veranstaltung moderierte Dr. Rainer Lisowski, Professor für Öffentliches Management an der Hochschule Bremen.

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Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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