OLDENBURG - OLDENBURG/JSM - Auf starke Resonanz stieß gestern die Telefonaktion der NWZ zum Alterseinkünftegesetz. Zwei Stunden lang standen die Telefone bei Hilke Giebmanns und Birgit Gehrke (beide Deutsche Rentenversicherung), Elke Knühmann und Diedrich Hillers (beide Steuerberater), Harald Rieß vom Finanzamt Oldenburg und dem Sozialversicherungsexperten Wolfgang Büser nicht still.
Wie bereits mehrfach berichtet wurde, werden mit dem Alterseinkünftegesetz, das am 1. Januar in Kraft trat, alle Renten zukünftig steuerpflichtig. Die meisten Anrufer wollten daher auch gezielt wissen, ob sie künftig für ihre Renten Steuern zahlen müssen. Häufig mussten die Experten Detailfragen klären. Andere Fragen zielten darauf ab, welche Freibeträge geltend gemacht werden können oder ob und wann das Finanzamt von den bezogenen Renten erfährt.
„Gerade wenn man im Grenzbereich liegt, empfiehlt es sich – zur eigenen Beruhigung – einen Lohnsteuerhilfeverein oder einen Steuerberater aufzusuchen, um Klarheit zu bekommen“, so der einhellige Tenor der Experten.
• Ausführliche Berichte zu Fragen und Antworten aus der Telefonaktion lesen Sie morgen im Wirtschaftsteil der NWZ .
