OLDENBURG - Auf dem Sprung in die Zukunft: Das Oldenburger Architekturbüro Angelis und Partner feiert den Generationswechsel. Seniorchef Gregor Angelis wird vier Jahre nach dem 50-jährigen Bestehen des Büros den Stab an Sohn Alexis Angelis und dessen Partner weiterreichen.

Fotos und Urkunden auch überregional gewonnener Wettbewerbe dokumentieren das solide Fundament, auf dem die nächste Generation aufbauen kann. In Oldenburg kommen u.a. die stadtbildprägenden Gebäude der EWE-Hauptverwaltung, des Staatsarchivs, der Mensa oder des Zara-Modehauses aus dem Büro an der Peterstraße, das von Rainer Herrmann gegründet worden war.

Gregor Angelis kam 1970 hinzu und gestaltete mit seinen Partnern die anschließenden Jahrzehnte, nachdem er das Büro nach Herrmanns Tod übernommen hatte.

Zu der unverkennbaren Handschrift bei Neubauten und Schulen kam verstärkt die Kompetenz beim Denkmalschutz (Kirchen) und nach der Wende die Erweiterung des Büros mit Standorten in Wismar, Herzberg und Berlin, wo besonders Alexis Angelis’ Entwürfe honoriert wurden: ein viel beachtetes Mehrfamilienhaus in Berlin-Mitte oder ein dritter Preis bei einem Wettbewerb für den Alexanderplatz.

Kreative Kontinuität wird durch Erneuerung geprägt, lautet das Credo. Darauf haben sich alle 31 Mitarbeiter des jungen Teams verständigt. „Wir arbeiten aus der Region heraus, aber mit nationalem Anspruch“, erläutert Alexis Angelis als Kopf des Entwurfbereichs. So wird gerade in Köln ein Seniorenzentrum umgestaltet, aber auch ein Kindergarten für die Universität in Oldenburg gebaut. Ebenso wie sein Vater engagiert er sich ehrenamtlich in Gremien und Kammern.


Zur Feier des Generationswechsels am 24. April im Bauwerk etwa spricht u.a. Wolfgang Schneider, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen.