OLDENBURG - Um Fortschritte und Hemmnisse bei der Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulwesens („Bologna-Prozess“) geht es bei einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung des Niedersächsischen Landtages und der Universität Oldenburg an diesem Donnerstag, 30. September, 18 Uhr, im Hörsaalzentrum der Uni. Der Diskussionsabend steht unter dem Thema „Niedersachsen in Europa – Europäischer Hochschulraum zwischen Wunsch und Wirklichkeit“.

Dabei sollen nach Angaben von Landtagspräsident Hermann Dinkla ursprüngliche Zielsetzungen des Prozesses mit aktuellen Trends und Tendenzen verglichen werden. Die niedersächsische Ausgestaltung der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse wird ebenso zur Sprache kommen wie die Perspektive der Wirtschaft und deren Anforderungen an Absolventen.

Niedersachsens Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka wird ein Grußwort sprechen. Nach einem Impulsvortrag von Barbara Steffner, Leiterin der Politischen Abteilung der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, folgt eine Podiumsdiskussion. Holger Ahäuser, Leiter des NDR Studios Oldenburg, moderiert.

An der Diskussion nehmen neben Steffner Prof. Dr. Mathias Wickleder, Vizepräsident für Studium und Lehre der Uni Oldenburg, Dr. Rolf Hollander, Vorstandsvorsitzender der CeWe Color Holding AG (Oldenburg), Prof. Dr. Sibrand Poppema, Präsident der Rijksuniversiteit Groningen, und Stefanie Vartmann, Studentisches Mitglied der fakultätsübergreifenden Studienkommission (Oldenburg), teil. Die Veranstalter hoffen, dass viele Studierende die Gelegenheit ergreifen, sich mit ihren Sichtweisen einzubringen.