Oldenburg - Mit einer Förderung von 2000 Euro sollen private Bauherren von Ein- und Zweifamilienhäusern in Oldenburg angeregt werden, weitergehende wirtschaftliche Effizienzhausstandards (Effizienzhausstandard 55 und besser) umzusetzen. Die neue Förderrichtlinie der Stadt ist Bestandteil des energiepolitischen Arbeitsprogramms „Aktionsplan Energie 2019“. Anträge können ab sofort gestellt werden. KfW-Fördermittel können gleichzeitig genutzt werden.

Zusätzlich gibt es eine unabhängige Beratung für Neubauvorhaben mit ein bis zwei Wohneinheiten im Stadtgebiet Oldenburg. Dieses Angebot umfasst eine 120-minütige Impulsberatung durch qualifizierte Energieberater im Wert von 200 Euro. Der Antragsteller trägt davon einen Eigenanteil von 40 Euro. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, an Bauherrenabenden teilzunehmen.

Stadtbaurat Sven Uhrhan rät Neubauinteressenten, sich genau zu informieren: „Ein Neubau, der heute nach der Energieeinsparverordnung 2014/2016 errichtet wird, hat noch immer einen Bedarf von etwa 55 kWh Primärenergie pro Quadratmeter im Jahr. Das entspricht bei einem Einfamilienhaus von 150 Quadratmetern einer Klimabelastung von etwa zwei Tonnen im Jahr. Effizienzhäuser mit wesentlich geringerem Energiebedarf bis hin zu klimaneutralen Gebäuden, die als Niedrigst-, Null- oder Plusenergiehäuser errichtet werden, sind technisch problemlos realisierbar und wirtschaftlich sowie ökologisch nachhaltig.“ Infos und Anträge: Armin Bertram, t  235-3605, armin.bertram@stadt-oldenburg.de.